Zum 30-jährigen Jubiläum werfen wir einen Blick in die Vergangenheit und begeben uns auf die Suche nach den Ursprüngen. Wo fingen wir an, wie ging’s weiter und wo stehen wir jetzt? Auf die gemeinsame Zukunft der PV- und Batteriespeicherbranche!
Von der Überzeugungsarbeit zur Systemarbeit.
Von der Technologie zur Lösung.
Von der Stimme der Branche zum Kompetenzzentrum der Energiewende.
Und das Ziel: Solarstrom österreichweit und rund um die Uhr verfügbar zu machen.
Durch den konsequenten Ausbau der Batterien vollenden wir die vollständige Integration der Photovoltaik in unser Energiesystem.
Um unsere erweiterte fachliche Kompetenz und die Bedeutung von Photovoltaik und Batteriespeichern für die Energiewende noch klarer zum Ausdruck zu bringen, tritt unser Verband ab sofort unter einem erweiterten Namen auf: Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria
Von der Überzeugungsarbeit zur Systemarbeit.
Von der Technologie zur Lösung.
Von der Stimme der Branche zum Kompetenzzentrum der Energiewende.
Aus einer Idee wurde Bewegung, aus Pioniergeist wurde Power, und aus einer kleinen Interessenvertretung ein Kompetenzzentrum.
Anlässlich des Jubiläums haben wir langjährige Mitglieder und Wegbegleiter*innen gefragt, was sie mit 30 Jahren Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria verbinden und welche Wünsche sie für die Zukunft des Verbands haben.
Elisabeth Zehetner | Staatssekretärin Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus
Alfons Haber | Mitglied des Vorstands E-Control
Barbara Schmidt | Generalsekretärin Oesterreichs Energie
Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß | Geschäftsführerin Fronius International GmbH
Franz Angerer | Geschäftsführer Österreichische Energieagentur
Jürgen Reinert | CEO SMA Solar Technology AG
Martina Prechtl-Grundnig | Geschäftsführerin EEÖ
Reinhard Pasterk | Geschäftsführer Sonnenkraft GmbH
Walburga Hemetsberger | CEO Solar Power Europe
Der Beschluss von ElWG (2025) und EABG (2026) sind bedeutende Meilensteine für die PV- und Batteriespeicherbranche, wenngleich noch viel Arbeit für Verordnungen und Richtlinien vor uns steht.
Als Kompetenzzentrum für Photovoltaik und Batteriespeicher bringt sich der Verband in die Detailausgestaltung ein, vertritt dabei die Interessen der österreichischen Branche und informiert sie bestmöglich.
Mit einem Anteil von 13 % an der gesamten Stromerzeugung in Österreich ist die Photovoltaik zur zweitgrößten erneuerbaren Stromquelle aufgestiegen – noch vor der Windkraft.
Mit der Aufnahme des 500. Mitglieds feiert PV&B Austria einen besonderen Meilenstein.
Eine spezielle Tour zu geplagten 9 Plätzen und Schätzen der Bundesländer. Als kleine Gedankenstütze zur Anhebung der Landes-Ausbauziele wird diese visuell eindrückliche Nachricht von PV&B Austria an die jeweiligen Landesenergiesprecher*innen geschickt.
Unter diesem Motto auf sonne-ein.at informiert PV&B Austria über die Vorteile und den einfachen Weg zur eigenen PV- und Speicheranlage, um Endkund*innen bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen.
Die Steuerbefreiung für PV-Anlagen sorgt für großes Interesse. Rund 1.600 Teilnehmer*innen informieren sich über den Nullsteuersatz in unserem kostenfreien Webinar gemeinsam mit dem Finanzministerium und der Bundesinnung für Elektrotechnik.
Innerhalb eines Jahres gelingt eine annähernde Verdreifachung des Jahreszubaus auf 2,6 GWp PV-Leistung, eine Verdreifachung der Wertschöpfung auf 2,1 Milliarden Euro sowie eine Verdoppelung der Beschäftigtenzahl auf 13.000 Vollzeitbeschäftigte. Eine super Performance, die zeigt, was es bedeutet, wenn der PV-Zubau ambitioniert angegangen wird.
Der PV-Boom sorgt dafür, dass der Anteil der Erneuerbaren an der heimischen Stromproduktion auf 87 % steigt.
Die Ziele des Integrierten österreichischen Netzinfrastrukturplans (ÖNIP) werden von der Bundesregierung neu an den tatsächlichen Bedarf angepasst. Die PV-Leistung muss bis 2040 auf 41 MWp steigen.
Nach 25 Jahren erhält der Bundesverband einen neuen Auftritt: modern, aussagekräftig und mit einer klaren Botschaft – Photovoltaik und Speicher verschmelzen nun auch optisch.
Passend zum Jubeljahr konnte 2022 erstmalig über 1 GWp PV-Leistung zugebaut werden – die Richtung stimmt.
“Dank des technologischen Fortschritts, der Effizienzsteigerungen und der preislichen Entwicklungen ist die Photovoltaik als dezentrale Stromproduktion zum Hoffnungsträger der erneuerbaren Energiepolitik geworden.”
Herbert Paierl, Vorsitz PV&B Austria
Gemeinsam mit den Erneuerbaren-Verbänden, dem Klimavolksbegehren und GLOBAL 2000 macht PV&B Austria darauf aufmerksam, dass der Beschluss des EAG längst überfällig ist und momentan alle in der Luft hängen.
Erstmals manifestiert die Regierung ein konkretes Zubauziel: die PV-Produktion bis 2030 um 11 TWh auszubauen und eine Versiebenfachung der bisher installierten Leistung zu erreichen. Außerdem benennt das Regierungsprogramm erstmals das Ziel bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Auch das 1-Mio.-Dächerprogramm und der gemeinsame Appell an die Bundesländer gehören zu den Maßnahmen für den Sonnenstromausbau.
Das Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) muss endlich beschlossen werden, um die unerschöpfliche Energie der Sonne gut nutzen zu können. Mit einer Fotoaktion unterstreicht PV&B Austria die Dringlichkeit: Österreich muss raus aus dem Schatten und rein in die Solarrevolution und dafür braucht es das EAG.
Mit dieser provokanten Aussage demonstriert der Verband gemeinsam mit den Partner-Verbänden der Erneuerbaren Energien und dem Klimavolksbegehren in einer beeindruckenden Fotoaktion für die Notwendigkeit schnellen Handelns gegen die Klimakrise.
2019 werden bereits 3 % des österreichischen Stromverbrauchs durch PV-Strom abgedeckt. Herbert Paierl wird als neuer Vorstand des Bundesverbands bestätigt. PV&B Austria zieht in das Haus der Erneuerbaren Energie ein. Das Haus vereint die geballte Kraft der EE-Branche für den weiteren Ausbau der Erneuerbaren in Österreich.
Nach mehr als dreijährigem Kampf gibt es eine österreichweite Regelung für PV-Gemeinschaftsanlagen. Das wird durch eine Novellierung des Elektrizitätswirtschafts- und Organisationsgesetz (ELWOG) ermöglicht. Der erste Schritt am Weg zur erneuerbaren Energiegemeinschaft wird gesetzt.
Mit zunehmend größer werdender Relevanz wird die Stromspeicherbranche 2016 auch in das Logo und die Corporate Identity des Bundesverbands aufgenommen und rückt damit auch optisch weiter in den Vordergrund.
Im Jahr 2016 ist das erste Gigawattpeak an PV-Leistung installiert. Um zu zeigen wozu diese Menge an Strom ausreicht, trifft man sich beim Wiener Riesenrad zu einer ungewöhnlichen Pressekonferenz. Die Menge an Strom reicht nämlich für etwa 133 Millionen Runden am Wiener Wahrzeichen aus.
Mit einer Petition zur Radieschensteuer macht PV&B Austria auf die Skurrilität und Unfairness der Eigenverbrauchsabgabe auf selbst produzierten und genutzten Sonnenstrom aufmerksam. Der Bundesverband erreicht durch eine (von 30.000 Menschen unterzeichnete) Petition, intensive Pressearbeit und zähes Ringen einen erhöhten Freibetrag. So werden 90 % der zuvor betroffenen PV-Anlagen ausgenommen.
Die Ein-Prozent-Hürde der österreichischen Stromerzeugung aus PV wird erstmals überschritten. Status quo: 263 MWp PV-Leistung.
Das PV&B-Praxiszentrum wird offiziell eröffnet. Für PV&B Austria steht die Qualitätssicherung bei der Anlagenerrichtung als wesentlichstes Ziel im Vordergrund der Ausbildung. Ab 2016 kooperiert das PV&B Austria Praxiszentrum mit der TÜV AUSTRIA Akademie und organisiert ein vielfältiges Ausbildungsprogramm.
Nachdem PV&B Austria unter Bundesminister Reinhold Mitterlehner zum offiziellen Verhandlungspartner für das Ökostromgesetz erklärt wird, kann der Verband Mitte des Jahres ein höheres Budget lukrieren, um die Warteliste abzubauen.
Aktueller Ausbau-Stand: 25 MW.
Innerhalb der österreichischen Wirtschaftskammer kommt es zur Gründung der ersten Arbeitsgemeinschaft zum Thema Photovoltaik. Das Ziel ist es Photovoltaik in die Köpfe der Menschen zu bringen.