Vergangene Veranstaltungen

Vergangene Veranstaltungen & Innovationsaward

PV&B Austria bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen an. Vom Innovationsaward, der von der TPPV (Technologieplattform Photovoltaik) ausgelobt wurde, über spezialisierte Seminare bis hin zu großen Veranstaltungen wie der PV und Stromspeicher Fachtagung, die jährlich im Herbst stattfindet. 

Hier erhalten Sie einen Einblick in einige unserer bisher stattgefundenen Veranstaltungen. Für nähere Informationen, kontaktieren Sie uns gerne. 

2026 Brandschutzseminar für PV-Anlagen und Batteriespeicher
Highlights
  • Neue TRVB-Richtlinien zu PV-Freiflächen & Batteriespeichern >100 kWh: Austausch mit den Verfasser*innen der neuen Richtlinien TRVB 162 N – PV-Freiflächenanlagen und TRVB 165 N – Batteriespeicheranlagen (Veröffentlichung April 2026)
  • Praxisnahe Brandversuche zu PV-Dachanlagen und BIPV-Fassaden: Wertvolle Erkenntnisse und direkter Austausch mit dem Prüfinstitut und Hersteller
  • Live-Brandversuch & Prüfhallenrundgang: Teilnehmer*innen erhalten praxisnahe Einblicke beim IBS Linz inklusiver Blick hinter die Kulissen der Forschung
 
Programm 

Begrüßung und Eröffnung

Vera Immitzer, Geschäftsführerin Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria
Josef Huber, Geschäftsführer, Obmann und Vorstandsvorsitzender der BVS – Brandverhütungsstelle für Oberösterreich
Christian Bräuer, Bundesinnungsmeister der österreichischen Elektrotechniker
Michael Hutterer, Landes-Feuerwehrkommandant Stv. für Oberösterreich

Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher aus Sicht der Feuerwehr
Hubert Springer, Hauptbrandinspektor des Fachdienstes, Sachgebiet 5.1 – Brand- und technischer Einsatz

TRVB 162 N Photovoltaik-Freiflächenanlagen 
Gerhard Vogler, Verantwortlicher Mitarbeiter im Arbeitskreis der TRVB

TRVB 165 N Batteriespeicheranlagen
Andreas Zeintl, Brandschutzingenieur & zertifizierter Brandschutzexperte, IBS Linz

Brandschutzkonforme Fassaden-PV – so ist es möglich!
Alexander Moosbrugger, Gründer mo energy systems GmbH

Praxisnahe Brandversuche zu PV‑Dachanlagen und BIPV‑Hochhausfassaden – Erkenntnisse & Konsequenzen
Anna Stanzel, Sachverständige für Brandschutz, BVS OÖ

Führung durch die Prüfhalle des IBS Linz

  1. Blitzschutz, Dachsicherung inklusive! – Lösungen für ein aufgeräumtes Dach
  2. PV-Module im Härtetest – Brandtests bei PV-Modulen
  3. IBS-Prüfstelle: Kompetenzstelle für Brandversuche in allen Bereichen
Ihre Vorteile 
  • Wissensvorsprung durch Inhalte vor bzw. zur Veröffentlichung
  • Mehr Sicherheit in Projekten durch klare Anforderungen für Planung & Behörden
  • Relevanz für Versicherbarkeit und Risikobewertung
  • Direkter Austausch mit führenden Experten
  • Praxisnahe Erkenntnisse durch reale Versuche und Forschung

Mit dem Brandschutzleitfaden erhalten Sie ein fundiert ausgearbeitetes, informatives Nachschlagewerk. Der Leitfaden ist kann im Webshop kostenpflichtig erworben werden.

Hinweis: Mitglieder erhalten den Leitfaden kostenfrei in unserem Webshop. 

2024 08 Brandschutzleitfaden DB scaled | Photovoltaic & Battery Österreich

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2021 PV Profi Suche 0109 BI Elektrotechniker | Photovoltaic & Battery Österreich
Neue Möglichkeiten für Erzeuger nach dem ElWG

Die Online-Veranstaltung gibt einen kompakten Überblick über die neuen Möglichkeiten für Erzeuger durch das ElWG – von Peer-to-Peer-Modellen über die Weiterentwicklung von Energiegemeinschaften bis hin zu Direktleitungen und Contracting – und zeigt praxisnah Chancen, Herausforderungen und Auswirkungen für Marktteilnehmer und Netzbetreiber auf. 

Hier finden Sie das Webinar online zum Nachschauen:

Themenübersicht

Begrüßung und Eröffnung
Vera Immitzer, Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria

Peer-to-Peer: Neue Vermarktungsmöglichkeiten für Überschuss- und Volleinspeiser
Florian Stangl, Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH

Neue Möglichkeiten durch das ElWG – Energiegemeinschaften auf dem Prüfstand
Stephan Heidler, Österr. Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften

Praxis-Check einer Energiegemeinschaft – wie geht es nach dem ElWG nun weiter?
Jürgen Neubarth, Unser Strom Landeck, e3 consult GmbH

Die Zukunft der gemeinsamen Energienutzung – Umgang der Netzbetreiber
Georg Wurzer, Kärnten Netz

Versorgung „Behind the meter“: Direktleitung und Contracting
Gregor Biley | Niederhuber & Partner Rechtsanwälte GmbH

Zusammenfassung und Abschlus
Vera Immitzer, Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria

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Sicherheit und Qualität im Fokus

PV-Anlagen und Batteriespeicher sind essenzielle Bausteine der Energiewende, stellen jedoch auch besondere Anforderungen an den Brandschutz. Wie können PV-Anlagen und Batteriespeicher sicher geplant, installiert und betrieben werden? Welche rechtlichen und praktischen Aspekte sind zu beachten und wie können Feuerwehrkräfte effektiv geschützt werden?

Unser Brandschutzseminar bietet fundiertes Fachwissen und praxisnahe Einblicke in die neuesten Entwicklungen im Brandschutz bei PV-Anlagen und Batteriespeichern. Das Seminar fand am 24. April 2025 in Wien statt.

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Themenübersicht

Haftungsrechtliche Aspekte bei Bränden mit PV-Anlagen
Peter Schöppl, SCHÖPPL | LEHNER Anwaltskanzlei

Allgemeine Begriffsbestimmungen & Batteriespeicher
Tahrin Alam, Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria

Batteriebrände: Erkennen, Verstehen und richtig Handeln
Lukas Neidhart, AIT Austrian Institute of Technology GmbH

Brandschutz bei PV-Dachanlagen
Irmgard Eder, Magistratsabteilung 37 – Baupolizei, Kompetenzstelle Brandschutz (KSB)

Brandschutz an PV-Fassaden
Dieter Werner, Magistratsabteilung 39 – Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsstelle

Schutz von Feuerwehrkräften bei Bränden von PV-Anlagen
Andreas Rausch, Bundesfeuerwehr Wien – Technischer Leiter Büro Vorbeugender Brandschutz

Brandtests im Prüflabor der MA 39

BILDER NACHSCHAU
© PV&B Austria

Eine Veranstaltung von

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Sie wollen ein Nachschlagewerk zum Thema? Dann bestellen Sie den kostenpflichtigen Brandschutzleitfaden. Dieser ist nicht im Seminarpreis enthalten.

PV&B Austria Mitglieder können diesen kostenfrei im Mitglieder-Bereich erwerben.

Sie wollen ein Nachschlagewerk zum Thema? Dann bestellen Sie den kostenpflichtigen Brandschutzleitfaden. Dieser ist NICHT im Seminarpreis enthalten.

PV&B Austria Mitglieder können diesen kostenfrei im Mitglieder-Bereich sowie im PV&B Austria Webshop erwerben.

In der Online-Veranstaltung wurden entscheidende Aspekte rund um Großspeicher beleuchtet: von Rechtsfragen über regulatorische Herausforderungen und die Vermarktung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Die Energiewende bietet vielfältige Chancen, aber stellt uns auch vor Herausforderungen – elektrische Großspeicher, insbesondere Batteriespeicheranlagen > 1 MW, und Pumpspeicherkraftwerke spielen dabei eine Schlüsselrolle. Wie lassen sich diese effektiv und rechtssicher betreiben? Welche Geschäftsmodelle sind zukunftsfähig und welche regulatorischen Hürden gilt es zu meistern?

Vortragende: Florian Stangl (Niederhuber & Partner Rechtsanwälte), Alfons Haber (E-Control), Herfried Harreiter (VERBUND Hydro Power), Michael Hartner & Martin Lunzer (PÜSPÖK Erneuerbare Energie), Ronald Engelmair (APG) und Tara Esterl & Klara Maggauer (AIT).

Unser Brandschutzseminar bietet fundiertes Fachwissen und praxisnahe Einblicke in die neuesten Entwicklungen im Brandschutz bei PV-Anlagen und Batteriespeichern. Das Seminar fand am 24. April 2025 in Wien statt.

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Der österreichische “Innovationsaward für bauwerkintegrierte Photovoltaik“ wurde 2018 von der österreichischen Technologieplattform Photovoltaik (TPPV) zum ersten Mal ausgelobt. Er soll einen Impuls setzen, um Photovoltaik am Gebäude bzw. PV-Integration in verschiedenste Infrastrukturen zum Standard zu entwickeln. Zweijährlich kürt eine Fachjury neue Projekte, die beweisen, dass Photovoltaik längst nicht nur am Dach zuhause ist, sondern auf vielfältige Weise integriert werden kann und soll.

2026 wird er unter dem Namen “Österreichischer Photovoltaik-Innovationsaward” bereits zum 5. Mal verliehen.

Preisträger*innen 2022

Weisses Schlössli

© Copyright arento.ch

Davos, Graubünden (Schweiz)
Einreicher: ertex solar GmbH

Projektbeschreibung: Das “Weisse Schlössli”, ein Gebäudekomplex mit 20 Wohneinheiten, wurde 1977 als Ersatzneubau errichtet und erstreckt sich über eine Energiebezugsfläche von 1.841 m². Die Wohneinheiten werden als Ferienwohnungen genutzt. Für die Sanierung und anschließende Ausgestaltung mit Photovoltaik wurden insgesamt 15 Modultypen verwendet, wobei spezielle Siebdrucke durchgeführt wurden. Die Module erstrecken sich über 165 m² und bieten eine Gesamtleistung von 23 kWp. Die speziellen Anforderungen für das “Weisse Schlössli” wurden unter Berücksichtigung der Erfahrung im Bereich Siebdruck von Photovoltaik angepasst, um das Erscheinungsbild des Gebäudes zu erhalten. Das Design und die Herstellung erfolgten in Österreich unter der Leitung der Firma ertex solar Gmbh.

Jury-Begründung:
Die  ganzheitliche energetische Sanierung erhält das Gesamtbild des Gebäudes. Aus einer Energieschleuder mit schlechter Energiekennzahl wird unter anderem mit der PV-Anlage ein energieeffizientes Gebäude. Statt der alten Balkonbrüstung aus Holz wird nun ein Großteil der Süd-Fassade durch eine gut integrierte, farbige PV-Brüstung erneuert, die im Einklang mit der typischen Architektur des Gebäudes steht.

PV-Carport

© Copyright AEP H2 GmbH 2022-2023

Bergheim, Salzburg
Einreicher: AEP H2 GmbH

Projektbeschreibung: Das Projekt umfasst die Installation von PV-Carports für 105 Parkplätze auf dem Gelände der Gottfried-Schenker-Straße 1 in Bergheim. Die PV-Carports mit einer Gesamtleistung von ca. 310 kWp werden durch etwa 730 Stück Bifacial-PV-Module realisiert. Die PV-Carports bieten Schatten und Schutz vor Niederschlägen, während das moderne Design eine ästhetische Integration in die Umgebung gewährleistet. Die Integration von Ladestationen für Elektrofahrzeuge ist geplant, ergänzt durch intelligente Ladesteuerungen zur optimalen Nutzung der Solarenergie. Die fundamentlose Montage der PV-Carports ermöglicht flexible Wiederverwendung an anderen Standorten. Die Doppelnutzung von Energieerzeugung und Fahrzeugschutz optimiert die Raumnutzung und verbessert die Ressourceneffizienz. Ein wartungsfreies Schienensystem gewährleistet Trockenheit und Schutz für Objekte unterhalb der Carports, während der erzeugte Schatten auch Sträucher und Pflanzen vor intensiver Sonneneinstrahlung schützt.

Jury-Begründung
Bestehende Parkplätze können durch eine Doppelnutzung der Fläche aktiviert werden. Das Carport in Bergheim mit der PV-Überdachung ist ein gutes Beispiel dafür, wie man ohne Fundament die Konstruktion nachträglich errichten und PV-Strom produzieren kann. Die Lösung ist grundsätzlich örtlich flexibel, gut skalierbar und hat das Potenzial für kostengünstige und schnelle Umsetzung auf bereits versiegelter Fläche.

Sonderpreisträger*innen für visionäre Konzepte

Zum ersten Mal wird 2024 ein Sonderpreis für visionäre Konzepte und Ideen für integrierte Photovoltaik verliehen.

Regionales Solarkraftwerk Cluster

© Copyright MO Energy Systems

Lochau, Vorarlberg
Einreicher: Fa MO Energy Systems

Projektbeschreibung: Ein multidisziplinäres Entwicklerteam hat eine innovative Lösung entwickelt, um Radwege mit einer modularen, transluzenten Stahlkonstruktion zu überdachen, die Photovoltaik-Elemente integriert. Die Stahlkonstruktion ist anpassbar, rückbaubar und verfügt über eine schnelle Montage und Wartungsmöglichkeiten. Das Projekt zeigt das Potenzial durch die Nutzung versiegelter Flächen zur nachhaltigen Energieerzeugung. Die Leistung hängt von der Breite, Ausrichtung und Lage des Radwegs ab. Zum Beispiel kann ein 4m breiter Radweg mit 12 m langen Modulen eine Leistung von 7,17 kWp erzeugen. Auf einer 1,6 km langen Strecke im Vorarlberger Rheintal können 953,61 kWp erzeugt werden. Dies entspricht einem jährlichen Stromertrag von 858.141,16 kWh, was dem durchschnittlichen Verbrauch von 214 Einfamilienhäusern entspricht und zu einer jährlichen CO2-Einsparung von etwa 257 Tonnen führen kann.

Jurybewertung:
Bereits versiegelte Flächen für Radwege können zusätzlich für die Photovoltaik-Produktion genutzt werden. Der überdachte Fahrradweg dient der Beschattung und teilweise als Witterungsschutz, welcher als Anreiz gesehen werden kann, das Fahrrad als Verkehrsmittel zu nutzen.

Innovative Europäische Produktion Sonnenkraft Campus

© Copyright Bild 1: Skape Architects

© Copyright Bild 2: SONNENKRAFT GmbH

St. Veit/Glan, Kärnten
Einreicher: SONNENKRAFT GmbH

Projektbeschreibung: Das ehemalige Raststation-Gelände im Industriepark St. Veit/Glan in Kärnten wird mit einem Investitionsvolumen von 8 Mio. Euro in den SONNENKRAFT Campus umgewandelt. Es entsteht das erste Erlebnis- und Kompetenzzentrum für Sonnenenergie im Alpen-Adria-Raum. Der Campus wird in drei Bauphasen auf einer Gesamtfläche von 45.000 m² errichtet und umfasst E-Tankstellen, Co-Working Spaces, Erlebnisgastronomie, E-Bike-Verleih, Showrooms und Ausbildungsstätten. Das Projekt wird von der VIVATRO GmbH und der SKW Sonnenpark GmbH umgesetzt und ist für 2026 geplant. Der Campus dient als Treffpunkt für Fachleute und Interessierte und steigert die regionale Wertschöpfung aus österreichischer Produktion. Dabei besticht das Projekt nicht nur durch die zukunftsweisende und nachhaltige Ausrichtung, sondern auch durch die innovative Architektur mit Integration von Photovoltaik am gesamten Gelände – von farbigen Fassadenmodulen, zu innovativen E-Carports, Dachanlagen und vieles mehr. Durch 2000 m² verbaute Modulfläche und mehr als 350.000 kWh pro Jahr Anlagenleistung in Bauabschnitt 1 und 2 kann sich der SONNENKRAFT Campus in Zukunft selbst mit Ökostrom versorgen und deckt den gesamten Eigenbedarf damit ab.

Jurybewertung:
Das Unternehmen hat ein gesamtheitliches Standortkonzept für Kommunikation, Lehre und Austausch konzipiert. In unmittelbarer Nähe des Campus werden verschiedenen Modultypen hergestellt. Kundenspezifische Anforderungen bezüglich Dimension und Farbe können berücksichtigt werden und bieten besonderen Innovationscharakter.

Energetisches Gesamtkonzept

  • Integration von Photovoltaik in ein energetisches Gesamtkonzept (von direkter Stromnutzung über Wärme bis hin zur Mobilität)
  • Einsatz von Energiemanagementsystemen
  • Nutzer*innenfreundlichkeit
  • Auslegung: Anlagengröße in Relation zum Nutzen (möglichst hohe Direktnutzung ist nicht das einzige bzw. das vorrangige Kriterium)

Umweltverträglichkeit

  • Verfügbarkeit einer Lebenszyklus-Analyse des gesamten Energiesystems
  • Vorarbeit zum Recycling, wenn dies in der Konstruktion mitgedacht wurde
  • Darstellungen zur grauen Energie und der Materialeffizienz der Unterkonstruktion
  • Rücksichtnahme auf mögliche Umwelt-Beeinträchtigung durch Blendung sowie
    Kombinationen mit anderen nachhaltigen/ mikroklimatisch positiven Ansätzen
    (z. B. grüne PV/Begrünung)

Kosteneffizienz

  • Wirtschaftliches Gesamtkonzept
  • Vergleich der Mehrkosten von PV zu deren Nutzen
  • Überzeugende Darstellung der Einsparungen bei den laufenden Kosten des Gebäudes durch die Photovoltaik

Architektonische Qualität

  • Ästhetische Qualität der Umsetzung
  • Gestalterische Qualität der eingesetzten Photovoltaikmodule
  • Konstruktives Gesamtkonzept (Montage, Unterkonstruktion)
  • Verhältnis Hüllfläche zu Energieerntefläche
  • Besonderer Wert auf Mehrfachnutzen

Kommunikation

Diese Kategorie zielt auf die Fragestellung ab, ob und in welcher Form es eine Kommunikationsstrategie mit den Bewohner*innen bzw. zur (Fach-) Öffentlichkeit hinsichtlich der realisierten energetischen und architektonischen Lösungen gibt und inwieweit ein gesellschaftlicher Mehrwert durch die Photovoltaikintegration entsteht.

Österreich-Bezug

Ein Österreich-Bezug muss gegeben sein durch mindestens einen der folgenden Punkte:

  • Projektstandort in Österreich
  • Österreichische Einreicher*in oder Architekt*in
  • Verwendung österreichischer Produkte

Kreativität *

* ausschließliches Kriterium für den Sonderpreis

  • Innovative Konzepte und Ideen: müssen noch nicht realisiert, aber technisch möglich sein
  • Prototypen mit visionärem Charakter
  • gute Ideen und spannende Ansätze
  • Kreativität

*Der Sonderpreis für innovative Ideen und Konzepte zur Integration von Photovoltaik berücksichtigt Kreativität als zusätzliches Beurteilungskriterium neben den Hauptkriterien wie energetischem Gesamtkonzept, Umweltverträglichkeit, Ästhetik, Österreich-Bezug, Effizienz der Kosten und Kommunikation.

Die Umsetzung der Projekte ist, anders als für den Hauptaward, für den Sonderpreis nicht zwingend erforderlich, und er steht neben Student*innen und Schüler*innen auch Designer*innen, Fachleuten und anderen Interessierten zum Einreichen und Gewinn offen.

Internationale Expert*innen Jury 2024

JuryMitglied-Frontini

Dr. Francesco Frontini

Head of Building System Sector Swiss BIPV Competence Center

JuryMitglied-hUBER

Ing. Dipl.-Ing. Wolfgang Huber

Vertreter der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft)

JuryMitglied-Österreicher

Priv. Doz. DI Dr. Doris Österreicher, MSc

Universität für Bodenkultur Wien,
Institut für Raumplanung,
Umweltplanung und Bodenordnung

JuryMitglied-Viriden

Dipl. Architekt FH Karl Viridén

Architekt, Viridén + Partner AG

Veranstalter

Partner

Sponsoren

Presse

Zu allen Gewinnerobjekten gibt es Fotos, die für Pressezwecke im Rahmen des Innovations-Awards abgedruckt werden dürfen. Auf Anfrage (office@pvbaustria.at) übermitteln wir Ihnen gerne ein digitales Pressepaket mit erweiterten Infos zu den Gewinnerobjekten. Sie finden die Copyrights im jeweiligen Foto-Titel. Bitte bei Architekturfotografie auch immer den Architekten gemeinsam mit dem Fotografen angeben.

Informations-broschüre

Werfen Sie einen Blick in die Informationsbroschüre zum 4. Innovationsaward für integrierte Photovoltaik! 

Preisträger*innen 2022

Zweiflügeliges Bahnsteigdach_Matzleindsdorferplatz

PREIS Für PV in der Infrastruktur

Bahnsteig Matzleinsdorferplatz
Einreicher: Arch. Georg W. Reinberg | Architekturbüro Reinberg ZT GmbH

© Architekturbüro Reinberg ZT GmbH

Jury-Begründung: Die Anwendung der PV auf Bahnsteigdächern ist eine ideales Einsatzgebiet mit vielen Vorteilen; Multifunktionalität: abgesehen vom Witterungsschutz wird Stromproduktion mit Sonnenschutz des Bahnbereiches kombiniert; Reduktion der künstlichen Beleuchtung durch semitransparente Module; dieses Projekt hat große Öffentlichkeitswirksamkeit; es sollte wegweisend und Vorbild für weitere Bahnsteige und ähnliche Anwendungen sein; es wäre wünschenswert, wenn sich dies zum Standard bei Haltestellen von öffentlichen Verkehrsmitteln entwickelt.

SolCH 2

PREIS für BIPV bei Wohnbauten

Sol'CH Poschiavo, Schweiz
Einreicher: Arch. Nadia Vontobel | Nadia Vontobel Architekten GmbH

© Nadia Vontobel Architekten GmbH

Jury-Begründung: Vollständige Einkleidung eines Wohnhauses mit aktiven Glaspaneelen als PV Module; Das Projekt zeigt, was heute technisch und gestalterisch zu Gunsten eines gesamtheitlich durchdachten Energiekonzeptes möglich ist. Das Gebäude besticht durch seine kompakte Bauweise und Nutzungsflexibilität.

Preisträger*innen 2020

1 WK Simonsfeld Ernstbrunn-Arch. Georg W. Reinberg (c) Windkraft Simonsfeld

Gewinnerprojekt

Betriebsgebäude Windkraft Simonsfeld AG, Ernstbrunn / Niederösterreich
Einreicher: Architekturbüro Reinberg ZT GmbH Architekt: Architekturbüro Reinberg ZT GmbH

© WK Simonsfeld

Mehrfamilienhaus mit Energiezukunft - ein Projekt der Umwelt Arena Schweiz in Zusammenarbeit m. René Schmid Architekten AG (c) Beat Bühler 1

Gewinnerprojekt

Mehrfamilienhaus mit Energiezukunft, Zürich / Schweiz
Einreicher: Kioto Solar / KIOTO Photovoltaics GmbH
Architekten: Rene Schmid Architekten AG

Mehrfamilienhaus mit Energiezukunft – ein Projekt der Umwelt Arena Schweiz in Zusammenarbeit m. René Schmid Architekten AG © Beat Bühler

Tiefkühlhalle MPREIS - © IE Group mit seelos architekten ZT gmbH

Gewinnerprojekt

MPREIS Tiefkühlhalle, Völs / Tirol
Einreicher: MPREIS Warenvertriebs GmbH
Architekt: Seelos Architekten ZT GmbH

Tiefkühlhalle MPREIS  © IE Group mit seelos architekten ZT gmbH

Jury-Begründung: Beim Betriebsgebäude der Windkraft Simonsfeld AG handelt es sich um ein Plus-Energie-Gebäude, das nicht nur den Heiz- und Kühlbedarf sondern den gesamten Energiebedarf inkl. Mobilität abdeckt. Der Einsatz der Photovoltaik hat zwei Nutzen: Neben der Stromerzeugung wird auch eine Verschattung für passive Kühlung ermöglicht. Damit ist eine nach Süden hin große Glasfassade mit einem dahinter befindlichen nutzbaren Aufenthaltsbereich möglich, von dem man einen Blick ins Freie hat. Die Jury lobte vor allem „die sehr umfassende Betrachtungsweise inkl. der gewählten Baumaterialien und den Blick auf den gesamten Lebenszyklus, was auch den späteren Rückbau umfasst. Zudem wurden Naturmaterialen mit geringem CO2-Potential eingesetzt.“

Jury-Begründung: Das Mehrfamilienhaus mit Energiezukunft in Zürich-Leimbach zeigt eine wegweisende Lösung für die zukünftige Energieversorgung. Mit Photovoltaik-Modulen auf Dach und Fassade, e-Gas/Biogas als Energieträger, dem Erdgasnetz als Speicher, der Power-to-Gas-Technologie sowie der neuen Hybridbox als Herzstück kann das Haus sogar im Winter Strom ins Netz abgeben. Das war bis jetzt undenkbar für ein Photovoltaik-Haus. Die PV-Module sind zwar Standard-Module aber wie einzelne Hautschuppen angeordnet und mit neutralen Farben bzw. Drucken ansprechend gestaltet. „Das ist wichtig für die Akzeptanz der Technologie im städtischen Bereich“, erklärt die Jury.

Jury-BegründungSeit der Inbetriebnahme der ersten Photovoltaik-Anlage bei MPREIS (2006) ist Solarstrom ein fester Bestandteil des nachhaltigen Energiekonzeptes. Aufgrund produktionstechnischer Erfordernisse wurde im Jahr 2017 die Kapazität des Tiefkühllagers erweitert. Im Zuge der Erweiterung wurde die bestehende Photovoltaik-Anlage ausgebaut, wobei ein großer Teil in die Fassade integriert wurden. Damit entstand eine aktive Photovoltaik-Fläche von insgesamt 1.475m² in den verschiedenen Fassadenflächen. Das Projekt Tiefkühlhalle MPREIS zählt damit zu den größten Fassaden-PV-Systemen Österreichs. „Es ist die ideale Überlappung von energetischem Bedarf (Kühlung) und photovoltaischer Energiebreitstellung“, kommentiert die Jury.

Preisträger*innen 2018​

Der Award wurde von der Technologieplattform Photovoltaik (TPPV) in Kooperation mit dem Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria, dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT), dem Klima- und Energiefonds, sowie der Stadt Wien, Magistratsabteilung 20 –  Energieplanung, ausgeschrieben.

Von den mehr als 50 Einreichungen wurden 9 Projekte final von der Jury für den Award nominiert, um “das innovativste Kraftwerk in der Gebäudehülle” zu finden und auszuzeichnen. Bei der Verleihung am PV-Kongress am 20. März in Wien wurden drei Gewinner*innen und ein Sonderpreis gekürt. 

Die Jury kürte Gewinner*in den Kategorien: Neubau Wohnen, Neubau Büro und Sanierung sowie einen Sonderpreis für Fassadengestaltung. Hervorgehoben wurden jene Projekte, die sich durch eine besondere Lösung auszeichneten. Neben der Auszeichnung und diversen Medienberichten dürfen sich die Sieger über einen Kristallwürfel mit integrierter PV-Zelle freuen. 

Gewinnerprojekt Kategorie Büro-Neubau

Püspök Bürogebäude, Parndorf, A 

Eingereicht von ad2 architekten | Module ertex solar

Begründung: Avanciertes, stimmiges Gebäudekonzept (für Gewerbebauten). Ausgefeiltes energetisches Gesamtkonzept. Großflächiger, sichtbarer Einsatz von Photovoltaik als der Fassade vorgesetzter, eigenständiger Gebäudeteil mit sehr großen PV-Elementen und besonderer architektonischer Wirkung.

Gewinnerprojekt Kategorie Sanierung

Weltweit erstes Plus-Energie Bürohochhaus, Wien, A

Eingereicht von Schöberl & Pöll GmbH | ARGE der Architekten Kratochwil-Waldbauer-Zeinitzer, Arch. Gerhard Kratochwil | Module PVP

Begründung: Umfassendes energetisches Gesamtkonzept, das den Energiebedarf bis ins Detail reduziert, womit beste Voraussetzungen geschaffen werden, um den Energiebedarf mit PV zu decken. Vorbildwirkung in der Sanierung mit Aspekten von Übertragbarkeit und Wiederholbarkeit. Über dem TUtheSky-Veranstaltungsraum befindet sich eine große PV-Dachfläche als weithin sichtbares – auch städtebaulich wirksames – Zeichen für BIPV.

Infos – Gewinnerprojekt Sanierung Weltweit erstes Plus-Energie Bürohochhau

Gewinnerprojekt Wohn-Neubau

Seestraße – Wohnhaus Solaris, Zürich, CH

Eingereicht von ertex solar | Architekten huggenbergerfries | Module ertex solar

Begründung: Integration der Photovoltaik als modernes Bauprodukt in homogen wirkende Gebäudehüllen von Wohnungsbauten. Kreative (nicht sichtbare) PV-Lösung durch Frontglas mit profiliertem Gussglas und rückseitigem Keramikdigitaldruck. Vorbildwirkung für (sensible) städtebauliche Projekte

Infos – Gewinnerprojekt Wohnhaus Solaris

Gewinnerprojekt SONDERPREIS für Fassadengestaltung 

NEW Blauhaus, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach, Deutschland

Eingereicht von ertex solar, kadawittfeldarchitektur

Begründung: Spezielle Fassadenlösung, die Gestaltungsmöglichkeiten der Photovoltaik aufzeigt

Infos – Sonderpreis NEW Blauhaus

Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria organisiert vielfältige Events. Hier finden Sie einen Auszug aus vergangenen Veranstaltung(sreih)en.

Die Österreichische Fachtagung für Photovoltaik und Stromspeicherung, der PV Kongress sowie der PV-Branchentreff finden jährlich statt. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den jeweiligen Veranstaltungsseiten unter dem Menüpunkt Veranstaltungen & Webshop.

Gemeinschaftsstand des PVA auf der ESPA Wels

Mehrere Jahre organisierte der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria einen Gemeinschaftstand auf der WE BUILD – der Energiesparmesse (ESPA) in Wels. Gemeinsam mit Mitgliedern als Mitaussteller stand vielfältigstes Fachwissen aus der gesamten PV- und Speicherbranche für die Besucher bereit. 

Energiesparmesse Wels 2020 

Aktuelle Innovationen aus Photovoltaik, Stromspeicherung und Stromvermarktung

Die Photovoltaik hat sich in den letzten Jahren als einer der wichtigsten Bestandteile der Stromversorgung etabliert. Die Erzeugung von eigenem Strom sowie dessen Verbrauch gewinnt immer stärker an Bedeutung, da die Anschaffungskosten für PV-Anlagen in der Vergangenheit maßgeblich gesunken sind und durch niedrige Einspeisevergütungen eine Selbstnutzung des produzierten Stroms immer sinnvoller wird. Das Thema der Selbstversorgung steht im Fokus der effizienten Anlagennutzung, weswegen wir an unserem Stand dem Einsatz von Stromspeichern im Gebäude eine besondere Aufmerksamkeit widmeten. Mit im Repertoire war dabei auch das Thema Stromvermarktung und neue Stromnutzungskonzepte. 

Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria war auch 2020 wieder auf der Energiesparmesse in Wels  gemeinsam mit seinen Mitgliedern vertreten.

Folgende Firmen waren auf dem Gemeinschaftsstand:

  • ATB Becker Photovoltaik GmbH (Solarwatt) 
  • blue.sky energy 
  • Elektrotechnik Leitinger GmbH 
  • Energy3000 solar GmbH
  • Schmachtl GmbH
  • Spotty
  • OurPower 

Energiesparmesse Wels 2019

Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria war auch 2019 wieder auf der Energiesparmesse in Wels  gemeinsam mit seinen Mitgliedern vertreten.

Dabei waren: 

  • blue.sky energy 
  • Energy3000 solar 
  • Kioto solar 
  • Varta Storage

Energiesparmesse Wels 2018

Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria stellte auf der Energiesparmesse in Wels gemeinsam mit einigen Mitgliedern aus. Von den insgesamt 817 Ausstellern waren 28 PVA-Mitglieder. Rund 94.000 Besucher*innen informierten sich auf der Messe über neueste Technologien.

Folgende Firmen waren auf dem Gemeinschaftsstand von PV&B Austria vertreten.

  • Sonnenzeitung – Uranus Verlag
  • Energy3000 (IBC Solar) 
  • blue.sky energy 
  • KIOTO Solar 
  • LEVION Technologies GmbH 
  • Varta Storage 

Intensiv-Seminar: Photovoltaik Stromvermarktung

Gesetzliche Grundlagen, Strommarkt-Trends, Marktprämie, Finanzierungsmodelle

Ein Intensiv-Seminar zu den Themen der gesetzlichen Grundlagen der Stromvermarktung, den Strommarkt-Trends, der Marktprämie sowie der Finanzierungsmodelle.

Intensiv-Seminar 2021:

Vor allem durch das Erneuerbaren Ausbau Gesetz (EAG) ist der Themenbereich der Stromvermarktung vermehrt im Fokus der Aufmerksamkeit. Welchen gesetzlichen Rahmen es gibt, welche Trends am Strommarkt sich abzeichnen und welche Risiken mit der direkten Vermarktung des PV-Stroms verbunden sind, wurde von Expert*innen im Rahmen des Intensiv-Seminars vorgestellt.

Besondere Highlights waren die Vorstellung unterschiedlicher Vermarktungsangebote in kurzen Pitches sowie die Vorstellung unterschiedlicher Finanzierungsmodelle durch Banken.

SEMINAR-INHALTE

Praktikertage

Die Photovoltaik-Tage für Praktiker beschäftigten sich mit unterschiedlichen Frage- und Themenstellungen aus der PV- und Speicherbranche. Impulsvorträge und angeregte Diskussionsrunden, Thementische mit genügend Raum zum Austausch und zur Beantwortung auftretender, vor allem spezieller Fragen waren Teil der Veranstaltung.