Neue Studie zeigt: Klimapolitik wird immer mehr zur Standortfrage – Energiethemen weitgehend konsensfähig, Mobilität bleibt Problemfeld.
Die Klimadebatte in Österreich hat sich deutlich verschoben: Wirtschaftliche und standortpolitische Fragen stehen heute weit stärker im Mittelpunkt als noch vor wenigen Jahren. Das zeigt die aktuelle Ausgabe des Klimadiskurs-Monitorings des KONTEXT Instituts. Demnach hat sich kein Themenbereich seit 2023 so dynamisch entwickelt wie die Verknüpfung von Klimapolitik mit Wirtschafts- und Standortfragen – ihre Bedeutung hat sich in diesem Zeitraum nahezu verdreifacht.
Gleichzeitig wird der Ton in der Klimadebatte leiser. Die Auswertung einer repräsentativen Stichprobe klimapolitischer Aussagen zeigt, dass 2025 in den untersuchten Medien um rund ein Viertel weniger über Klimapolitik berichtet wurde als noch 2023. Trotz dieser abnehmenden Aufmerksamkeit bleibt der Diskurs überwiegend konstruktiv.