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Warum Ökostromausbau lahmt – und Länder Befugnisse verlieren könnten

Österreichs Landesregierungen müssten längst wesentliche Teile der Erneuerbaren-Richtlinie der EU (REDIII) umgesetzt haben, tatsächlich ist es nur ein Bruchteil, zeigt eine rechtliche Analyse des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ).

Zehn Monate vor Ablauf der Frist zieht der Dachverband EEÖ eine ernüchternde Bilanz: Bei der Umsetzung der EU-Richtlinie RED III, die zentrale Weichen für den Ausbau erneuerbarer Energien stellt, hinkt Österreich massiv hinterher. Kein einziges Bundesland hat bislang die nötigen Flächenpotenziale für Wind, Sonne oder Biomasse per Verordnung erfasst – obwohl dies bis spätestens heute, dem 21. Mai 2025, erfolgen müsste, um im darauffolgenden Februar sogenannte „Beschleunigungsgebiete“ für die unbürokratische Genehmigung von Projekten auszuweisen.