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Speicher ja – aber nicht auf wackeligen Mikado-Stäbchen

Der Speicherboom folgt dem PV-Boom. Vera Immitzer drängt deshalb auf verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit.

Der PV-Boom der letzten Jahre bekommt gerade einen würdigen Nachfolger: den Speicherboom. Landauf, landab werden Batterien geplant – im Einfamilienhaus genauso wie im Gewerbe und in der Industrie. Mal als Ergänzung zu PV-Anlagen, mal zu Windkraft, mal zu beidem. Und immer öfter auch als sogenannte Standalone-Batterien, die ganz ohne eigene Stromerzeugung auskommen, sondern nur überschüssigen Strom aus dem Netz nehmen und wieder einspeisen, wenn er benötigt wird. Speicher sind endgültig im Zentrum der Energiewende angekommen. Das ist auch gut so schließlich brauchen wir 9-mal so viel Speicherkapazitäten wie aktuell verfügbar.

Die Kehrseite dieses Tempos: Die Netzbetreiber werden von Anfragen überrollt. Die schiere Menge an Projekten bringt viele an ihre organisatorischen und technischen Grenzen. Parallel dazu entstehen Normen und neue Regeln. Und auch das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz, das nach vier Jahren Vorarbeit kürzlich beschlossen wurde, setzt klar auf Speicher, in dem systemdienliche Batterien für den Strombezug aus dem Netz keine Gebühren zahlen.  

Bildquelle: Screenshot; ELEKTRObranche.at vom 27.03.2026