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Solarbranche wähnt sich im Schatten

Herbert Paierl, Vorstandschef des Bundesverbandes Photovoltaic Austria, plädiert für eine eigentumsrechtliche Entflechtung von Netz und Produktion. Zurzeit würden Projekte unnötig verzögert.

Die Photovoltaik (PV) in Österreich wächst rasant, und mit der Frühlingssonne wird nach Wochen trostlosen Graus nun auch im Süden und Osten Österreichs wieder vermehrt Solarstrom produziert. Trotz der Erfolgsgeschichte melden sich aber zunehmend kritische Stimmen zu Wort. Immer mehr Betreiber und Projektentwickler werfen Netzbetreibern vor, den Ausbau erneuerbarer Energien auszubremsen. Lange Anschlusszeiten, technische Einspeisebeschränkungen und überlastete Netze sorgten dafür, dass zahlreiche Projekte verzögert anliefen. Damit werde letztlich auch die für Europas Sicherheit so wichtige Energiewende verlangsamt.

Bildquelle: Screenshot; Der Standard vom 26.02.2026