Es sollte eine langfristige Investition in erneuerbare Energie sein, die Strom für den eigenen Haushalt liefert, der Auftrag endete aber im Gerichtssaal und bescherte dem Auftraggeber mehrere tausend Euro an Mehrkosten. Die Firma, die die PV-Anlage installieren sollte, verrichtete ihre Arbeit nur mangelhaft und ging schließlich in die Insolvenz, bevor die Anlage fertiggestellt war.
Um unseriöse PV-Anbieter schon im Vorfeld zu erkennen, empfiehlt der Bundesverband Photovoltaic Austria, Angebote zu vergleichen und online zum Unternehmen zu recherchieren. “Ein guter Projektpartner kümmert sich nicht nur um die Installation, sondern unterstützt Kunden auch bei etwaigen Behördengängen, klärt den Netzanschluss ab und übernimmt die Kommunikation mit dem Netzbetreiber”, erklärt Geschäftsführerin Vera Immitzer.
Wichtig sei außerdem zu wissen, dass es sich bei Photovoltaikanlagen um elektrotechnische Anlagen handelt, die nur ein konzessionierter Elektrotechnikbetrieb durchführen darf.