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Salzburg: Land setzt auf Sonnenstrom

Ein Hochspannungsmast im Hintergrund mit Solarpaneelen im Vordergrund bei Sonnenuntergang.

Das Land bevorzugt Photovoltaik entlang der Autobahnen. Die Wahl fiel auf Flächen in acht Gemeinden von Eugendorf bis Zederhaus.

Das Land Salzburg konzentriert sich bei der Umsetzung einer EU-Vorgabe auf Photovoltaik. Konkret geht es um die Ausweisung von Beschleunigungsgebieten im Raumordnungsgesetz, und zwar entlang der Autobahnen. Insgesamt seien Flächen im Ausmaß von 135 Hektar in acht Gemeinden zwischen Eugendorf und Zederhaus herausgefiltert worden, sagte Landesrat Martin Zauner (FPÖ). Die Gesetzesnovelle werden die Regierungsparteien am Mittwoch im Landtag beschließen.

Aus den österreichischen Verbänden für Windkraft, Photovoltaik und erneuerbare Energie geht der Tenor der Kritik seit Längerem in die Richtung, dass der Bund den Ländern zu wenig Vorgaben mache. Daher gebe es keine einheitliche Strategie und es bleibe viel Ausbaupotenzial liegen. Letztlich beeinträchtige diese Entwicklung das Ziel günstigerer Strompreise. Der PV-Verband kritisierte im Sommer 2025, dass in der Steiermark in den 36 ausgewiesenen Vorrangzonen für PV-Freiflächenprojekte zunächst nur sechs Anlagen errichtet wurden und in Niederösterreich nur acht von 116. Vera Immitzer vom PV-Verband bekräftigte am Montag, es gebe keine klare Strategie. „Ich rede da vielleicht gegen die PV, aber wir brauchen den ganzen Mix.“