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Rechnungshof kritisiert Versäumnisse bei Energiewende

Ein Hochspannungsmast im Hintergrund mit Solarpaneelen im Vordergrund bei Sonnenuntergang.

Der Rechnungshof (RH) hat die Fortschritte der Energiewende in Österreich unter die Lupe genommen – und Versäumnisse gefunden. Sowohl im Klimaschutzministerium als auch in Ober- und Niederösterreich, die im Bereich des Photovoltaik-Ausbaus geprüft worden sind.

Der RH kritisiert in seinem aktuellen Bericht „Flächen für Strom aus erneuerbaren Energieträgern“, dass die österreichische Energiewende unzureichend vorbereitet sei. Fehlende Transparenz bei den Kosten, mangelhafte Koordination zwischen Bund und Ländern sowie unklare Flächenverfügbarkeiten gefährden die Energieziele.

In dem Bericht, der sich auf den Zeitraum 2018 bis 2022 konzentriert, empfiehlt der Rechnungshof dringend, realistische Berechnungen anzustellen, klare Regeln für die Flächensicherung zu schaffen und alle relevanten Akteure frühzeitig in die Planungen einzubinden. Andernfalls droht Österreich, seine Klimaziele zu verfehlen.