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PV-Strom gewinnt deutlich an Gewicht

Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach oder an der Fassade hat, dürfte mit diesem Sommer sehr zufrieden sein. Lange Tage mit viel Sonne über Wochen hinweg haben die Produktion von Sonnenstrom angekurbelt. Viele Haushalte benötigten dadurch weniger Strom aus den Vorarlberger Netzen.

Mai, Juni und Juli sind generell die sonnenreichsten Monate des Jahres. „Somit wird in diesem Zeitraum jedes Jahr am meisten Strom durch Photovoltaik produziert“, sagt Johannes Hofer, Unternehmenssprecher der Vorarlberger Energienetze. Der Anteil von Strom aus Photovoltaikanlagen am Vorarlberger Energiemix nehme stetig zu. Das zeigt sich auch beim Landesenergieversorger illwerke vkw. „Der Anstieg resultiert vor allem aus dem voranschreitenden PV-Zubau“, erklärt illwerke vkw-Sprecher Andreas Neuhauser.

30 Prozent des gesamten Stroms aus PV
Laut der Interessenvertretung Photovoltaik Austria* kamen im Juli 30 Prozent des gesamten Stroms aus Photovoltaikanlagen. Vor einem Jahr lag der Wert deutlich niedriger, nämlich bei 13 Prozent, sagt Geschäftsführerin Vera Immitzer. „Man sieht, wie sich die Photovoltaik als maßgebliche Stromerzeugungsquelle entwickelt hat. Zum Vergleich: Die Wasserkraft hat sich im selben Zeitraum aufgrund der Trockenheit von 70 Prozent auf 50 Prozent an der Erzeugung reduziert.“

*Korrektur: Photovoltaic & Battery Austria