PV-Delle im dritten Quartal 2024 – 38 Prozent unter Vorjahresquartal
Wien, 26.11.2024 – Eine Zukunftsagenda für mehr Wachstum, Wohlstand und Nachhaltigkeit in Österreich durch einen forcierten Photovoltaik-Ausbau präsentierte heute, Dienstag, der Branchenverband Photovoltaic Austria (PV Austria) im Rahmen eines Pressegesprächs. Behauptungen, speziell der PV-Ausbau würde somit die Stromrechnungen ab 1. Jänner 2025 in die Höhe treiben, wies PV Austria in diesem Zusammenhang zurück. Netzkosten sind nur ein geringer Teil der Rechnung, deren Anstieg den notwendigen Investitionen für das neue Energiesystem und der Blockade eines modernen E-Wirtschaftsgesetzes geschuldet ist. Die Mehrwertsteuersenkung für kleinere PV-Anlagen müsse auch über 2025 hinaus fortgesetzt werden, so der Branchenverband.
„Die Sorge vor dem Gaslieferstopp durch die Ukraine zeigt, wie unsicher und verletzlich die österreichische Energieversorgung eigentlich ist“, sagt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von Photovoltaic Austria. „Wir müssen raus aus diesen Abhängigkeiten. Die Menschen und die Wirtschaft brauchen auf Perspektive auch wieder stabile Strompreise. Die einzige Chance dafür ist der Ausbau erneuerbarer Energie. Dafür benötigen wir einen klaren und stabilen Kurs. Dieser Kurs muss über Legislaturperioden hinweg halten und darf nicht davon abhängig sein, welche Partei gerade in der Regierung ist, oder auf der Oppositionsbank sitzt.“ Immerhin schafft die PV-Branche mit dem Jahressoll von 2 Gigawatt mindestens 3,3 Milliarden Euro Umsatz, 1,6 Milliarden Euro an heimischer Wertschöpfung und rund 10.000 Arbeitsplätze in Österreich.
klarer kurs für das Energiesystem von morgen.
Die Zukunftsagenda der PV-Branche:
Alle Fotos © David Nils Müller.