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PV-Anlagen bei Hitze nur geringfügig weniger effizient

Der Himmel über Ostösterreich zeigte sich zuletzt strahlend blau, tageweise war kaum eine Wolke in Sicht. Beste Bedingungen für Photovoltaik-Anlagen, möchte man meinen. Doch auch PV-Module leiden unter der Hitze: Am besten arbeiten sie bei einer Zelltemperatur von 25 Grad*. Bei Außentemperaturen von 40 Grad heizt sich die Zelle hingegen auf rund 65 Grad auf und büßt dann auch Leistung ein. Der Verlust wird aber durch die vielen Sonnenstunden deutlich ausgeglichen.

Der Wirkungsgrad von PV-Modulen liegt typischerweise bei 20 bis 25 Prozent. Der Wert gibt an, wie viel der zugeführten Energie, hier in Form von Sonnenenergie, tatsächlich in Strom umgewandelt werden kann. Bei Modulen aus kristallinem Silizium sinke der Wirkungsgrad je nach Technik um 0,25 bis 0,45 Prozent pro Grad Temperaturerhöhung im Inneren der Zelle. Bei den hohen Temperaturen der vergangenen Tage ergebe sich dadurch ein Wirkungsgradverlust von rund drei Prozent, rechnete der Branchenverband PV Austria auf APA-Anfrage vor.

*Anmerkung: Die PV-Anlage erreicht bei 25 Grad Zelltemperatur den nominellen Wirkungsgrad, den der Hersteller angibt. Dies ist jedoch nicht, wie im Artikel beschrieben, gleichzusetzen mit der Zelltemperatur, bei der PV-Module am besten arbeiten. Für gewöhnlich mögen es die PV-Module eher kühler.