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Photovoltaik: Preise sind gesunken, neue Investitionsförderung steht bevor

Erstmals gibt es heuer “Made in Europe”-Bonus; China führt Mindestverkaufspreis ein.

Im März hat die neue Bundesregierung das vorzeitige Ende für die 2024 eingeführte Umsatzsteuerbefreiung für Photovoltaik(PV)-Anlagen bis 35 kWp (Kilowattpeak) beschlossen. Generell stellt die Koalition bis Sommer alle Klima- und Energieförderungen auf den Prüfstand.

Trotzdem dürfte es in wenigen Wochen wieder eine Förderung für Solarstrom geben: die Investitionsförderung, die schon bis 2023 für all zur Verfügung stand und die im Vorjahr nur für alle jene PV-Projekte, die nicht von der USt. befreit waren, vorgesehen war. Hier gibt es üblicherweise mehrere sogenannte Fördercalls pro Jahr.

Ende April soll diese Förderschiene laut Informationen des Branchenverbands PV Austria wieder starten. “Das ist positiv, bedeutet aber auch die Rückkehr zum alten Stop-and-Go-Förderprinzip statt der unbürokratischen Umsatzsteuerbefreiung”, sagt PV Austria-Geschäftsführerin Vera Immitzer. Denn bei kleinen Anlagen bis 20 kWp entscheidet die Schnelligkeit über die Zusage der Förderung.