PV-Dashboard zeigt erstmals auch Performance der Bundesländer
Wien, 10. Juli 2024 – Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über alle Bundesländer hinweg 2,6 Gigawattpeak an PV-Leistung zugebaut. Ein aktueller Bundesländervergleich zeigt: Die Flächenbundesländer Niederösterreich, Oberösterreich und die Steiermark führten 2023 erneut den PV-Zubau in Österreich an. Trotz dieses Erfolgs sind erst 30 Prozent (6,3 Gigawattpeak (GWp)) der bis 2030 benötigten PV-Leistung österreichweit installiert. Um das Ausbauziel von 21 GWp bis 2030 zu erreichen, muss der Ausbau weiterhin intensiv vorangetrieben werden. Mit dem Ausbleiben des E-Wirtschaftsgesetzes (ElWG) sieht der Branchenverband Photovoltaic Austria (PV Austria) enorme Herausforderungen für eine erfolgreiche Energie- und Stromnetzwende. Außerdem müssen komplizierte Genehmigungsverfahren vereinfacht und fehlende sowie problematische Ausweisungen von PV-Zonen dringend angegangen werden, so der Verband. Im neuen PV-Dashboard präsentiert der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) den aktuellen Stand des PV-Ausbaus in Österreich und den Bundesländern.
„Der Photovoltaik-Boom des letzten Jahres hat gezeigt, was möglich ist“, so Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria. „Die Mehrheit der Bundesländer muss nun aktiv ins Tun kommen, um den notwendigen Zielpfad einzuschlagen. Leere Gesetzesentwürfe, wie das Tiroler Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, oder das Kärntner-Energiewendegesetz samt PV-Verordnung, bringen nicht die dringend notwendigen Verbesserungen. Was es für eine moderne Strominfrastruktur braucht, ist der Beschluss des ElWG.“