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Neuer Rekord: Schon jetzt mehr Solarstrom als im gesamten Vorjahr

Bis vor wenigen Jahren spielte Sonnenenergie in Österreich kaum eine Rolle. Nach dem Rekordjahr 2026 ist die Photovoltaik auf dem Sprung zur zweitwichtigsten Stromquelle.

Theoretisch dauert es keine zwei Stunden, bis die Sonne genügend Strahlung zur Erde geschickt hat, um den gesamten Energiebedarf der Menschheit zu decken. Selbst wenn man Verlustfaktoren wie Sonnenstand, Tag-Nacht-Zyklus, Wolkendichte und den Wirkungsgrad heutiger Solarzellen berücksichtigt, würde es reichen, nur fünf Prozent der Sahara mit Solarpaneelen auszustatten, um den globalen Energiehunger zu stillen.

Sonnenstrom führte dennoch auch in Österreich lange Zeit ein Nischendasein. Bis 2022 lag der jährliche Anteil der Nettostromerzeugung konstant bei mageren ein bis zwei Prozent. Dann hat sich die Quote in nur drei Jahren mehr als verfünffacht. Heuer könnten es laut Hochrechnungen bereits 13 Prozent werden.

Rekordjahr mit großem Abstand

Ein Rekord wurde bereits am Sonntag gebrochen, denn zwischen Jahresbeginn und 20. September wurde laut tagesaktuellen Schätzungen des Fraunhofer-Instituts mehr Solarstrom in das öffentliche Netz eingespeist als in jedem vollständigen Kalenderjahr davor.