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Nachhaltigkeit: Nicht-Handeln wird zur teuersten Option für Österreichs Wirtschaft

Der Klimawandel ist für Österreichs Wirtschaft längst Realität – mit spürbaren Folgen für Unternehmen, Infrastruktur und öffentliche Budgets.

Seit der Industrialisierung hat sich Österreich im Schnitt um 2,9 Grad Celsius erwärmt, in alpinen Regionen sogar um mehr als 3 Grad. Hitzetage und Tropennächte nehmen stark zu, Extremwetterereignisse häufen sich. Die Auswirkungen reichen von Produktivitätsverlusten und steigenden Energiekosten bis zu massiven Schäden an Infrastruktur und Lieferketten.

Auch fiskalisch wird Untätigkeit teuer: Laut Finanzministerium kann das Verfehlen nationaler Klimaziele bis zu 2,9 Milliarden Euro bis 2030 kosten – etwa durch den notwendigen Zukauf von Emissionszertifikaten. Selbst bei moderater Zielverfehlung werden rund 1,6 Milliarden Euro erwartet. Geld, das nicht in Innovation oder Standortentwicklung fließt, sondern ins Ausland.