Ein funktionierender, streng beaufsichtigter Markt sorgt für Fortschritt und günstige Leistungen.
Die weniger Vergesslichen können sich sicher noch an die Zeiten erinnern, in denen es in Österreich mindestens alle zwei Jahre behördlich verordnete Strompreiserhöhungen gab – immer Erhöhungen – niemals Senkungen! Entschieden hat das eine politisch besetzte staatliche Strompreisbehörde.
Dann kam vor 25 Jahren die EU-weite Liberalisierung von Produktion und Handel mit Strom. Der Wettbewerb sollte – und hat auch – das Marktprodukt „Kilowattstunde Strom“ günstiger, billiger gemacht. Die Preise sind durch Konkurrenzangebote gesunken, und man kann und sollte mehr unter vielen Angeboten wählen. Ein Regulator überwacht den Markt der Anbieter.
Die Stromproduktion braucht ebenfalls einen Markt vieler effizienter und kostengünstiger Kraftwerksbetreiber statt zunehmende Behinderungen und neue Steuern für die heimische Wertschöpfung.