Am Montag, dem 23. Juni, startet der „Made in Europe“-Bonus für Photovoltaik-Anlagen. Insgesamt sind bis zu 20 % zusätzliche Fördermittel vorgesehen. Wer zusätzlich einen Stromspeicher installiert, kann auch hierfür einen Förderaufschlag von 10 % erhalten. Der Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie begrüßt diese Maßnahme und betont die führende Rolle Österreichs im Bereich erneuerbarer Energien.
„Die heimische Photovoltaik-Branche und ihre international führenden Unternehmen stehen für Innovationskraft und höchste Qualität. Der einzige Vorteil, den chinesische Produkte haben, sind künstlich niedrig gehaltene Preise“, sagt Hubert Fechner, Obmann der Technologieplattform Photovoltaik Austria (TPPV). „Anreize für den Kauf europäischer und österreichischer PV-Komponenten, die diesen Wettbewerbsnachteil ausgleichen, sehen wird daher als sehr positiv. Wir hoffen, dass der Bonus auch Vorbild für weitere europäische Staaten ist.“
Österreich verfügt über international führende Unternehmen in Bereichen wie Sondermodule, Wechselrichter, Leistungselektronik, Unterkonstruktionen sowie im Bereich der Systemintegration. Diese Spezialisierung eröffnet Exportchancen, Innovationspotenziale und stärkt die technologische Wettbewerbsfähigkeit des Landes, wie FEEI-Experte Klaus Bernhardt erläutert: „In den kommenden Jahrzehnten werden Photovoltaik- und Speichersysteme zunehmend eine tragende Säule der Energieinfrastruktur darstellen.“
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