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Land der Sonne, Land der Winde: Wie das Burgenland zum Erneuerbaren-Vorreiter wurde

Während viele Bundesländer über Windräder streiten, baut das Burgenland sie einfach. Warum das östlichste Bundesland zum Labor der Energiewende geworden ist.

Die Republik braucht Energie. Bis 2030 soll Österreich übers Jahr gerechnet genauso viel grünen Strom erzeugen, wie es verbraucht. Seit Juli schreibt das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) jedem Bundesland vor, wie viel Sonnen- und Windstrom es bis dahin liefern muss. Zugleich hat der Bund die Förderung für Photovoltaikanlagen zurückgefahren. Und in den drei westlichen Bundesländern dreht sich bis heute kein einziges Windrad. Wie kann die Energiewende da gelingen?

Fragt man Branchenverbände, wo der Erneuerbaren-Ausbau rasch genug vorankommt, nennen sie, getrennt voneinander befragt, dasselbe Bundesland. “Das Burgenland hat ausreichend PV-Freiflächen ausgewiesen, die wirklich nutzbar und groß genug sind, um Projekte umzusetzen. Das hat kein anderes Bundesland geschafft”, sagt Vera Immitzer, Geschäftsführerin des Bundesverbands Photovoltaic Austria. Nach ihrer Einschätzung wird es “die Vorgabe für den PV-Ausbau aus dem EABG schon heuer erreichen.”