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KI-Rechenzentren: Herausforderung für das Stromnetz

Ein Hochspannungsmast im Hintergrund mit Solarpaneelen im Vordergrund bei Sonnenuntergang.

Der Ressourcenverbrauch von Rechenzentren nimmt weltweit zu. Forschende der TU Wien sagen nun: Die Rechenzentren müssen sich an das Stromnetz anpassen – nicht umgekehrt.

Es war eine skurrile Situation: Auf großen Lastwägen wurden vom US-Unternehmen xAI Gasturbinen in Southaven, Mississippi, betrieben, um ein Rechenzentrum knapp jenseits der Staatsgrenze in Memphis, Tennessee, mit Strom zu versorgen. Für ein Kraftwerk hätte man Umweltschutzauflagen erfüllen müssen – doch die Gasturbinen auf den Lastwägen galten als mobile Geräte und liefen ohne die erforderlichen Luftreinhaltegenehmigungen.

Über diesen Fall wird immer noch gestritten, er illustriert aber ein weltweites Problem: Der Energiehunger von AI-Rechenzentren nimmt dramatisch zu, die Netze können die nötigen Leistungen oft nicht bereitstellen, ein Netzausbau dauert seine Zeit. Teilweise lösen die Betreiberfirmen dieses Problem mit dem Bau neuer fossiler Kraftwerke. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der TU Wien hat nun analysiert, wie der Ausbau von AI-Rechenzentren mit der Energiewende vereinbar.