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Kein „Weiter wie bisher“ bei den Erneuerbaren

Österreich braucht Energiezukunft statt Retro-Politik. Ein Gastkommentar von Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des Dachverbandes Erneuerbare Energie Österreich.

Kein „Weiter wie bisher“ – mit diesem mittlerweile sattsam bekannten Motto sind die Koalitionsverhandler:innen angetreten. Man sollte meinen, das soll heißen, es wird jetzt aber wirklich alles besser. Sollte man. Wenn man sich anhört, was manche Einflüsterer und Zurufer dieser Tage so von sich geben, könnte man aus Sicht der Erneuerbaren meinen, jetzt wird aber wirklich alles schlechter.

Gesetze für den Erneuerbaren-Ausbau? Können warten. Förderungen für den Ausstieg aus fossiler Energie? Können wir uns nicht leisten. Leistungsfähige Netze und Leitungen? Das kostet viel und ist sowieso nur wegen euch Erneuerbaren notwendig. Raus aus russischem Gas? Ein No-go. Ein klimaneutrales Österreich 2040? Ein absolutes No-go. Bin ich im falschen Film? Als Nächstes hängt man der erneuerbaren Energie auch noch die KTM-Pleite um.