Mobile carousel1
Basic Carousel

“Installateure sind fürchterlich sauer” – auf FPÖ und ÖVP

Laut Plan soll es im April soweit sein, dass man beim Kauf einer privatenPhotovoltaik-Anlage wiederMehrwertsteuer bzw. Umsatzsteuer zahlt. Mit der 2024 zur Förderung des PV-Ausbaus eingeführten Umsatzsteuerbefreiung ist also bald wieder Schluss, wenn es nach FPÖ und ÖVP geht. Um das Budget zu sanieren, soll auch die Sanierungsoffensive für Heizungen, auch bekannt als “Raus aus Öl und Gas”-Förderung, nicht mehr weitergeführt werden. Bei betroffenen Unternehmen lösen die angekündigten Förderstopps der Regierungsverhandler Frust und Wut aus.

Stornierungen von PV-Anlagen durch vorzeitigen Förderstopp
“Die Branche ist sehr verärgert”, sagt Vera Immitzer, Geschäftsführerin des Verbandes PV Austria. Und Richard Freimüller, Präsident des Verbands Wärmepumpe Austria, klingt ganz ähnlich: “Installateure sind fürchterlich sauer”. Immitzer weiter: “Die FPÖ hat die Mehrwertsteuerbefreiung mit beschlossen. Sie würde regulär mit Ende 2025 auslaufen.” Sie jetzt ohne Not vorzeitig zu beenden, gefährde Arbeitsplätze. Dabei seien die Ersparnisse nur gering. Die Regierungsverhandler gehen von 175 Mio. Euro mehr im Staatshaushalt aus. Immitzer spricht von max. 60 Mio. Euro.