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Industriestrategie 2035: Erneuerbare Energie als tragende Säule

Investitionen brauchen solide und verlässlicher Rahmenbedingungen

Heute Vormittag hat die Bundesregierung im Rahmen einer Pressekonferenz die neue „Industriestrategie Österreich 2035“ vorgestellt. Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt grundsätzlich das Ziel, den Industriestandort Österreich abzusichern und weiterzuentwickeln. Ob die Strategie jedoch zum Erfolg wird, entscheidet sich an klaren energiepolitischen Prioritäten und ihrer konsequenten Umsetzung.

Positiv ist, dass „Energie- und Umwelttechnologien“ als eine von neun Schlüsseltechnologien definiert wurden. „Diese Einordnung ist richtig und wichtig“, betont Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ.

Erneuerbare Energien aus Wind, Sonne, Wasser und Biogenen sind weit mehr als ein Klimaschutzinstrument: Sie sind das Fundament für einen zukunftsfähigen Industriestandort, sichern langfristig leistbare Energiepreise und schaffen Wertschöpfung, Aufträge und Arbeitsplätze entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette – vom Anlagenbau über Zulieferbetriebe bis hin zu Bau- und Dienstleistungsunternehmen. Auf den Aus- und Umbau der Energieversorgung ist zu fokussieren.

Wer heute fossile Strukturen zementiert, macht Energie dauerhaft teuer und hält Österreich in der Abhängigkeit von Auslaufmodellen fest.