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Hitzesommer deutlich im Stromsystem spürbar

Ein Hochspannungsmast im Hintergrund mit Solarpaneelen im Vordergrund bei Sonnenuntergang.

Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat am Dienstag auf den heißen und trockenen Sommer reagiert. Die Auswirkungen der „beispiellosen Wetterlage“ seien deutlich im Stromsystem spürbar gewesen und hätten untermauert, wie wichtig ein resilientes Energiesystem sei. Es müsse breit aufgestellt sein und über eine diversifizierte Energieversorgung verfügen, hieß es in einer Aussendung. Die Erneuerbaren-Produktion brach um ein Viertel ein. Die Stromimporte stiegen an.

Laufwasserkrafterzeugung eingebrochen
Die Wasserkraft brach wegen der Trockenheit gleich um 46 Prozent ein. Sie hatte im Juli des Vorjahres knapp 70 Prozent der Erneuerbaren-Energieerzeugung ausgemacht. Heuer im Juli lag der Anteil nur bei 50 Prozent. Die Laufwasserkraft verzeichnete „über den gesamten Monat Juli 2026 täglich saisonale Rekord-Minima“, so die APG.

Windenergie gab es um 6,5 Prozent weniger als vor einem Jahr im Juli. Dank der höheren Zahl an Sonnenstunden stieg aber die PV-Produktion um gut 54 Prozent. Der PV-Anteil an der erneuerbaren Stromerzeugung erhöhte sich von rund 13 Prozent im Juli 2025 auf knapp 28 Prozent im Juli 2026.