Bei den Netzanschlüssen für Batteriespeicher sei “sehr viel Spekulation im Raum”, erklärt Herbert Paierl, Chef des Bundesverbandes Photovoltaic & Battery Austria. Im Interview mit energate äußert er sich auch zur Zusammenarbeit mit Netzbetreibern, dem “brutalen Spagat” zwischen politischen Zielen und der Realität – und deutet an, dass die PV im Grunde keine Förderungen mehr braucht.
energate: Herr DI Paierl, Ihr Verband trägt seit einigen Wochen einen neuen Namen, der Begriff “Batterie” ist jetzt explizit drin. Warum?
Paierl: Wir vertreten die Branche seit 2010, und die Batterie war schon immer dabei – im Logo und als integraler Bestandteil unserer Technologie. Durch die Batterie haben wir die Möglichkeit, der Volatilität der Erneuerbaren zu begegnen. Zuletzt sind Batteriespeicher immer wichtiger geworden, natürlich begünstigt auch durch den Preisverfall bei den Speicherkapazitäten. Ich formuliere es zugespitzt: Ohne die Batterie wäre die PV nicht mehr ausbaufähig. Deshalb haben wir uns entschieden, das im Namen nochmal sichtbarer zu machen.