Der jüngste Bericht der Internationalen Agentur für Erneuerbare Energien zeigt, dass sich die globalen durchschnittlichen Stromgestehungskosten für große Photovoltaik-Kraftwerke im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert haben. Die durchschnittlichen Gesamtkosten für neue Photovoltaik-Kraftwerke sind demnach allerdings um elf Prozent gesunken.
Nach dem neuesten Bericht der Internationalen Agentur für erneuerbare Energien (Irena) liegen die gewichteten durchschnittlichen Stromgestehungskosten (LCOE) von Photovoltaik-Anlagen im Kraftwerksmaßstab im Jahr 2024 bei 0,043 US-Dollar pro Kilowattstunde.
Das Ergebnis ist ein Anstieg von 0,6 Prozent im Vergleich zum Jahr davor, während die gewichteten globalen Gestehungskosten für Solarstrom zwischen 2022 und 2023 um 12 Prozent sanken. Das bedeutet, dass die Photovoltaik global weiterhin die zweitgünstigste Quelle für neue Stromerzeugungsanlagen weltweit ist. Sie rangiert hinter der Onshore-Windkraft, deren Stromgestehungskosten im Jahr 2024 bei 0,034 US-Dollar pro Kilowattstunde lagen.