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Erneuerbaren-Dachverband kritisiert Vorhaben zu weiterer Verschärfung des Energiekrisenbeitrags-Strom

Ein Hochspannungsmast im Hintergrund mit Solarpaneelen im Vordergrund bei Sonnenuntergang.

Investitionen in erneuerbare Energieerzeugung werden ausgebremst

Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) warnt die neue Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS vor den negativen Folgen einer weiteren Verschärfung des Energiekrisenbeitrags für Strom, wie sie am Freitag in Begutachtung geschickt wurde. „Eine Maßnahme, die einst als Krisenreaktion eingeführt wurde, wird nun zum dauerhaften Stopfversuch für Budgetlöcher umgebaut – ohne Rücksicht auf wirtschaftliche Logik, langfristige Ziele oder die reale Marktlage“, zeigt sich Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ, alarmiert und sieht in den Plänen einen massiven Schlag für die Energiewende und eine schwerwiegende Belastung für die heimische erneuerbare Energieerzeugung. Liquide Mittel für dringend erforderliche Investitionen in neue Anlagen würden abgesaugt und die Investitionsbereitschaft zerstört, eine „Vollbremsung“ der Energiewende sei zu befürchten.