Mobile carousel1
Basic Carousel

Energiewirtschaft: Warnung vor Abrücken vom Klimaschutz

Ein Hochspannungsmast im Hintergrund mit Solarpaneelen im Vordergrund bei Sonnenuntergang.

Der Chef des teilstaatlichen Stromkonzerns Verbund, Michael Strugl, drängt die nächste Regierung zu einem Ausbau von Energie aus Wasser, Wind und Sonne. „Egal wer regiert, an einem Ausbau von Erzeugung, Netz und Speichern führt kein Weg vorbei“, sagte Strugl am Donnerstag. Das sei keine „ideologische Frage, sondern eine Frage der wirtschaftlichen Vernunft“, so Strugl im Ö1-Mittagsjournal.

Nur durch mehr eigene Energieerzeugung sei eine Verringerung der Abhängigkeit von Importen möglich – dabei sei „Pragmatik gefragt, nicht Ideologie“, sagte Strugl, der auch Präsident von Österreich Energie, dem Branchenverband der Energiewirtschaft, ist. „Jede Kilowattstunde, die wir selber erzeugen, hilft uns wirklich.“

Im Zuge der notwendigen Budgetsanierung wird die künftige Regierung wohl eine Reihe von Klimaförderungen, etwa beim Heizungstausch und dem Photovoltaikausbau, auf den Prüfstand stellen. Strugl sieht das gelassen: „Am grundsätzlichen Ziel, nämlich, dass wir mehr erneuerbaren Strom erzeugen müssen, ändert sich ja nichts.“