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Eher Speicher als PV: Zehetner skizziert neue Förderschiene

Für Photovoltaikanlagen könnte es zukünftig keine Förderungen mehr geben, das hat die für Energie zuständige Staatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) Donnerstagabend in der ZIB2 erklärt. Stattdessen könnten in Zukunft Speicher gefördert werden. Generell sei die Energieversorgung in Österreich „gut aufgestellt“, das liege vor allem an einem breiten Energietechnologiemix.

Das mögliche Auslaufen der Förderungen für Photovoltaikanlagen begründete Zehetner am Donnerstag in der ZIB2 mit dem deutlichen Preisrückgang der vergangenen Jahre. Die Kosten für PV-Anlagen seien in den vergangenen zehn Jahren um rund 90 Prozent gesunken.

Förderungen hätten die Aufgabe, „dort, wo ein Markt versagt, einzugreifen oder den Hochlauf eines Marktes zu unterstützen“. Bei Photovoltaik gebe es inzwischen jedoch kein Nachfrageproblem mehr. Vielmehr müsse man sich laut Zehetner nun damit beschäftigen, die rund 600.000 PV-Anlagen in Österreich „intelligent“ in das Stromnetz zu integrieren.