Deutliches Bekenntnis von FPÖ und ÖVP zu erneuerbarer Energie erforderlich
Vor einem „kurzsichtigen Kaputtsparen der Energiewende“ warnt der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) im Zusammenhang mit den heute präsentierten Details zum Budgetfahrplan von FPÖ und ÖVP. Die angekündigten Sparmaßnahmen, insbesondere jene, die auf die Kürzung oder Beendigung klimafreundlicher Förderungen abzielen, torpedieren die Bereitstellung leistbarer Energie und die Förderung der Energieunabhängigkeit Österreichs, mit drastischen Konsequenzen für Haushalte und Unternehmen. Betroffen von den massiven Kürzungen sind insbesondere Förderprogramme für kleine PV-Anlagen in Haushalten, für den Heizungstausch auf erneuerbare Energie und für Elektromobilität, sowie die Forcierung des nicht motorisierten und öffentlichen Verkehrs. Zugleich kritisiert der EEÖ scharf, dass klimaschädliche Subventionen in Höhe von jährlich bis zu 5,7 Mrd. Euro bei den Einsparmaßnahmen nach aktuellem Plan der KoalitionsverhandlerInnen offenbar keine Rolle spielen werden.
„Trotz aller Budgetzwänge muss der Ausbau erneuerbarer Energie konsequent weiterverfolgt werden. Investitionsanreize im Bereich Erneuerbare Energie, ob für den Heizungstausch, die Stromerzeugung oder den Netzausbau, sind keine verlorenen Ausgaben, sondern machen sich vielfach bezahlt: Energiesicherheit, Klimaschutz, Konjunkturmotor“, sagt Martina Prechtl-Grundnig, Geschäftsführerin des EEÖ.