Einheitliche Genehmigungen sind ein Fortschritt – doch ohne ambitionierte Ziele und konkreten Speicherplan drohen die Energiewende und günstige, heimische Stromproduktion ins Stocken zu geraten
Der heute in Begutachtung geschickte Entwurf des Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) sorgt beim Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) für Ernüchterung. Positiv ist einzig, dass erstmals österreichweit einheitlich geregelt wird, wie und bis zu welcher Größe Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher freigestellt, anzuzeigen oder zu genehmigen sind. Damit wird eine wichtige Grundlage für mehr Klarheit und Rechtsvereinheitlichung geschaffen.
Doch genau hier endet die Liste der Fortschritte auch schon. „Es gibt ein bisschen Licht, aber sehr viel Schatten. In seiner aktuellen Form werden zwar EU-Vorgaben aus der Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) umgesetzt, das EABG wird seinem Namen jedoch trotzdem nicht gerecht und droht eher zum Showstopper für die Energiewende zu werden“, urteilt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria.