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E-Control legt Verordnung zur Netzkostensenkung vor – Regierung grübelt weiter über ElWG

Ein Hochspannungsmast im Hintergrund mit Solarpaneelen im Vordergrund bei Sonnenuntergang.

Systemnutzungsentgelte-VO hat positive Auswirkungen: intelligente Anreize, zeitlich variierende Netzkosten, regionale Kostensenkung statt zusätzlicher Kostenbelastung für Erzeuger

Während die Bundesregierung im Zuge der ElWG-Verhandlungen weiterhin auf kurzsichtige Zusatzbelastungen für erneuerbare Stromerzeuger als vermeintliches Mittel gegen hohe Netzkosten setzt, legt die E-Control einen neuen Ansatz vor. Mit der heute gestarteten Begutachtung der  Verordnung zur Festlegung der Systemnutzungsentgelte für 2026 nutzt die E-Control ihren aktuellen Handlungsspielraum: neben regionalen Netzkostensenkungen gibt es österreichweit zeitlich variierende Netztarife. Damit unterstreicht die Regulierungskommission einmal mehr: Es braucht intelligente Impulse und langfristiges Denken, um unser Energiesystem optimal zu gestalten.

„Anstatt weiterhin auf neue Kostenbelastungen für Stromerzeuger zu setzen, die nicht die gewünschte Preissenkung bewirken, sollte dem proaktiven Vorschlag der E-Control gefolgt und intelligenter Verbrauch belohnt werden. Geringere Netzgebühren für Verbraucher, wenn günstiger PV-Strom zur Verfügung steht, würde Österreich an die Spitze Europas stellen.“ ergänzt Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria.