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Die irre Entwicklung der Batterien in vier Grafiken

Sie werden immer billiger, tragen die Sonnenenergie in den Abend, schonen die Netze und das Klima. Wie Batterien gerade das Energiesystem der Welt umkrempeln

Am 29. März 2026 wurde in Kalifornien Geschichte geschrieben. Über die Mittagszeit war die überschüssige Sonnenenergie in Batterien geflossen. Am späten Nachmittag – kurz nach 17 Uhr – ließen sie die gespeicherte Energie wieder frei. Nur eine Stunde später speisten sie bereits so viel ein wie die Photovoltaik (PV) selbst, also über ein Viertel des Strombedarfs. Als die Sonne immer mehr an Kraft verlor, legten die Batterien stetig zu. Um 19 Uhr lieferten sie schließlich eine Leistung von 12,29 Gigawatt und deckten damit 42,8 Prozent des Strombedarfs. Sie waren zu dieser Zeit die mit Abstand wichtigste Energiequelle im Netz.

Diese Leistung entsprach jener von sechs Hoover-Staudämmen oder rund 20 Gas- und Dampfturbinenkraftwerken, rechnete der Datenanalyst Nicolas Fulghum vom Energiethinktank Ember vor. “Und es handelt sich nicht mehr nur um einen kurzen Spitzenwert”, legte Fulghum nach. “Die Batterien deckten von 17:50 Uhr bis 21:35 Uhr – also fast vier Stunden lang – mehr als 20 Prozent der Netzversorgung ab.”