Laut einer neuen WU-Studie wäre es möglich, den Stromdurst der Rechenzentren für die beschleunigte Entwicklung von grünen Speichertechnologien zu nutzen
Der Wettlauf um Künstliche Intelligenz (KI) befeuert weltweit den Bau von Rechenzentren. Der Widerstand gegen die energieintensiven, umweltschädlichen Anlagen wächst – wie derzeit im oberösterreichischen Kronsdorf, wo Google derzeit sein erstes Rechenzentrum errichtet. Der KI-Boom könnte aber auch die Energiewende beschleunigen, sofern die Politik die Weichen richtig stellt, argumentiert ein von Forschenden der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) geleitetes Team.
In einer Studie, die im Fachblatt Energy and Climate Change erschien, analysierte die Gruppe Stromdaten aus Großbritannien und kam zum Schluss, dass die steigende Nachfrage nach verlässlichem, sauberem Strom für Rechenzentren einen starken Markt für Batterien und Langzeitspeicher schafft. So könnte der Boom positive Effekte auch für andere Wirtschaftssektoren schaffen.
Bildhinweis: Dieses Bild wurde mithilfe von KI generiert.