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ÖNIP: Die Abkürzung steht für „Integrierter Österreichischer Netzinfrastrukturplan“. Er dient dem zügigen Ausbau der österreichischen Energieinfrastruktur (bspw. des Stromnetzes). Ausgehend vom zukünftigen Stromverbrauch wird die in Zukunft benötigte Stromerzeugung abgeleitet und die dafür notwendige Netzinfrastruktur geplant. Prognostiziert wird, dass PV-Anlagen im Jahr 2030 21 TWh und im Jahr 2040 bereits 41 TWh produzieren müssen.
Für die den Grafiken zugrundeliegenden Berechnungen wurden die Zahlen aus sämtlichen verfügbaren Marktstatistiken (jährliche Markterhebung innovativer Energietechnologien und Energiedaten Österreichs) verwendet.
Es wurden für das Jahr 2024 rund 500 MWp PV-Leistung ermittelt, bei denen mutmaßlich überwiegend die USt.-Befreiung genutzt wurde. Diese Leistung wurde anteilig auf die Bundesländer verteilt – basierend auf deren prozentuellem Anteil an der Gesamtfläche Österreichs.
Die gesamt installierte PV-Leistung in Österreich ergibt sich aus der in den Bundesländern installierten PV-Leistung sowie 937 MWp, die geographisch und zeitlich nicht eindeutig zugeordnet werden können (bspw. aufgrund einer zwischenzeitlich geänderten Erhebungsmethodik).
Entwicklung der gesamt installierten PV-Leistung und des PV-Ausbaubedarfs laut ÖNIP bis 2030 und bis 2040 *
* Zur besseren Übersichtlichkeit und zur leichteren Verständlichkeit wird der Abstand auf der X-Achse zwischen den Jahren 2024 und 2030 sowie zwischen den Jahren 2030 und 2040 komprimiert dargestellt.
Datenstand: Juni 2025
Quellenangabe: Daten 2015 bis 2024: BMIMI (Hrsg.). 2025. Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2024. Erforderliche PV-Leistung bis 2030 bzw. 2040 (lt. ÖNIP): BMK (Hrsg.). 2024. Integrierter österreichischer Netzinfrastrukturplan.
Jährlich installierte PV-Leistung in Niederösterreich und durchschnittlicher jährlicher PV-Ausbaubedarf laut ÖNIP bis 2030 und bis 2040
Datenstand: Juni 2025
Quellenangabe: Daten 2015 bis 2024: BMIMI (Hrsg.). 2025. Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2024. Erforderliche PV-Leistung bis 2030 bzw. 2040 (lt. ÖNIP): BMK (Hrsg.). 2024. Integrierter österreichischer Netzinfrastrukturplan. Jährlicher PV-Ausbaubedarf bis 2030 und bis 2040: eigene Berechnung PV Austria nach Ableitung aus ÖNIP.
Vergleich des vom Bundesland selbst gesetzten PV-Ausbauziels bis 2030 mit dem PV-Ausbaubedarf laut ÖNIP bis 2030 und bis 2040
Datenstand aus 2023
Quellen: Innovative Energietechnologien in Österreich Marktentwicklung 2023, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie; 2024. Erforderlicher PV-Ausbau bis 2030: Integrierter österreichischer Netzinfrastrukturplan (ÖNIP); Hrsg. Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK); 2024. Pressemeldung vom 18.10.2022 vom Amt der niederösterreichischen Landesregierung
Vergleich des aktuellen PV-Ausbaus mit den Zielen lt. ÖNIP bis 2030. Bis 2023 sind 25,4% der notwendigen Leistung in Niederösterreich installiert.
Datenstand aus 2023
Quellen: Innovative Energietechnologien in Österreich Marktentwicklung 2023, Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie; 2023. Erforderlicher PV-Ausbau bis 2030: Integrierter österreichischer Netzinfrastrukturplan (ÖNIP); Hrsg. Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK); eigene Berechnung: Prozentangabe der installierten Leistung
Vergleich der gesamt installierten PV-Leistung mit dem selbst gesetzten PV-Ausbauziel bis 2030 des Bundeslands und dem PV-Ausbaubedarf laut ÖNIP bis 2030 und bis 2040
Bis 2024 wurden 36 % der laut ÖNIP bis 2030 benötigten PV-Leistung in Niederösterreich installiert.
Das von Niederösterreich selbst gesetzte PV-Ausbauziel bis 2030 entspricht nicht dem PV-Ausbaubedarf laut ÖNIP bis 2030.
Datenstand: Juni 2025
Quellenangabe: Gesamt installierte PV-Leistung bis inkl. 2024: BMIMI (Hrsg.). 2025. Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2024. Erforderliche PV-Leistung bis 2030 bzw. 2040 (lt. ÖNIP): BMK (Hrsg.). 2024. Integrierter österreichischer Netzinfrastrukturplan. Vom Bundesland selbst gesetztes PV-Ausbauziel bis 2030: landeseigene Unterlagen sowie mediale Berichte; für Niederösterreich: NÖ Klima- und Energiefahrplan 2020 bis 2030 (Aktualisierung 2025).
Gesamt installierte PV-Leistung bis inkl. 2024 und PV-Ausbaubedarf laut ÖNIP bis 2030
Datenstand: Juni 2025
Quellenangabe: Gesamt installierte PV-Leistung bis inkl. 2024: BMIMI (Hrsg.). 2025. Innovative Energietechnologien in Österreich – Marktentwicklung 2024. Hinweis: Zusätzlich wurden rund 500 MWp PV-Leistung ermittelt, bei denen mutmaßlich überwiegend die USt.-Befreiung genutzt wurde. Diese Leistung wurde anteilig auf die Bundesländer verteilt – basierend auf deren prozentuellem Anteil an der Gesamtfläche Österreichs. Erforderliche PV-Leistung bis 2030 (lt. ÖNIP): BMK (Hrsg.). 2024. Integrierter österreichischer Netzinfrastrukturplan.
Entwicklung der gesamt installierten Batteriespeicher-Leistung und des Batteriespeicher-Ausbaubedarfs
* Zur besseren Übersichtlichkeit und zur leichteren Verständlichkeit wird der Abstand auf der X-Achse zwischen den Jahren 2024 und 2030 sowie zwischen den Jahren 2030 und 2040 komprimiert dargestellt.
Hinweis: Zusätzlich wurden im Jahr 2024 in Österreich rund 182 MW an Batteriespeicher-Leistung erfasst, bei denen mutmaßlich überwiegend die Umsatzsteuerbefreiung in Anspruch genommen wurde. Diese Leistung wurde anteilig auf die Bundesländer verteilt – basierend auf deren prozentuellem Anteil an geförderten Anlagen im selben Jahr.
Datenstand: Juli 2025
Quellenangabe: Daten 2021-2024: BMWET (Hrsg.). 2025. PV-Batteriespeichersysteme – Marktentwicklung 2024 (Erfasst sind stationäre Batteriespeicher bis 50 kWh Stromspeicherkapazität, die gemeinsam mit einer PV-Anlage betrieben werden; Umrechnungsfaktor 1:2). Daten 2030/2040: APG, PV Austria, TU Graz, d-fine (Hrsg.). 2025. Flexibilitäts- und Speicherbedarf im österreichischen Energiesystem.
Jährlich installierte Batteriespeicher-Leistung in Niederösterreich und durchschnittlicher jährlicher Batteriespeicher-Ausbaubedarf
Hinweis: Zusätzlich wurden im Jahr 2024 in Österreich rund 182 MW an Batteriespeicher-Leistung erfasst, bei denen mutmaßlich überwiegend die Umsatzsteuerbefreiung in Anspruch genommen wurde. Diese Leistung wurde anteilig auf die Bundesländer verteilt – basierend auf deren prozentuellem Anteil an geförderten Anlagen im selben Jahr.
Datenstand: Juli 2025
Quellenangabe: BMWET (Hrsg.). 2025. PV-Batteriespeichersysteme – Marktentwicklung 2024 (Erfasst sind stationäre Batteriespeicher bis 50 kWh Stromspeicherkapazität, die gemeinsam mit einer PV-Anlage betrieben werden; Umrechnungsfaktor 1:2). APG, PV Austria, TU Graz, d-fine (Hrsg.). 2025. Flexibilitäts- und Speicherbedarf im österreichischen Energiesystem.
Gesamt installierte Batteriespeicher-Leistung bis inkl. 2024 und Speicher-Ausbaubedarf bis 2030
Datenstand: Juli 2025
Quellenangabe: Daten 2023/2024: BMWET (Hrsg.). 2025. PV-Batteriespeichersysteme – Marktentwicklung 2024 (Erfasst sind stationäre Batteriespeicher bis 50 kWh Stromspeicherkapazität, die gemeinsam mit einer PV-Anlage betrieben werden; Umrechnungsfaktor 1:2). Daten 2030: APG, PV Austria, TU Graz, d-fine (Hrsg.). 2025. Flexibilitäts- und Speicherbedarf im österreichischen Energiesystem.
Darstellung der bereits gebuchten (reservierten) bzw. der noch verfügbaren (freien) Netzkapazitäten, sowie des erforderlichen Netzausbaus für die Jahre 2030 und 2040 auf Grundlage des PV-Ausbaus gemäß ÖNIP *
* Gemäß der Studie des AIT („Volkswirtschaftlicher Wert der Stromverteilernetze auf dem Weg zur Klimaneutralität in Österreich“) kann die Energiewende erreicht werden, wenn der Netzausbau etwa 15 % geringer ausfällt als die gemäß ÖNIP angestrebte notwendig PV-Erzeugungsleistung im Jahr 2030 bzw. 2040. Im Detail tragen die Synergien mit der Windkraft, aber auch die zukünftige Nutzung von Flexibilitäten und die Digitalisierung der Netze zur Reduktion bei. Die Reduktion von 15 % wurde sowohl für den Netzausbaubedarf bis 2030 als auch von 2030 bis 2040 hinterlegt. Dargestellt wird nur der Netzausbaubedarf der Verteilernetze.
Datenstand aus Juli 2024
Quellenangabe: Bereits gebuchte und noch verfügbarer Netzkapazitäten: ebUtilities: www.ebutilities.at/verfuegbare-netzanschlusskapazitaeten, Stand Juli 2024. Netzausbaubedarf bis 2030 und 2040: „Volkswirtschaftlicher Wert der Stromverteilernetze auf dem Weg zur Klimaneutralität in Österreich“, AIT im Auftrag von Oesterreichs Energie, Jänner 2024