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Brandwahrscheinlichkeit von PV-Heimspeichern bei 0,0049 Prozent

Die RWTH Aachen hat die Sicherheit von Batteriespeichern untersucht und sie mit anderen Haushaltsgeräten oder Technologien verglichen. Die Studie entstand auch als Reaktion, um für Verbraucher und Regulierungsbehörden eine belastbare Datengrundlage zur Einordnung des tatsächlichen Brandrisikos zu schaffen.

Wenn Photovoltaik-Heimspeicher brennen, dann sorgt dies fast immer für Schlagzeilen. Doch wie hoch ist das Brandrisiko, das von den Batteriespeichern ausgeht? Dieser Frage haben sich die Forscher der RWTH Aachen gewidmet, und kamen zu dem Resultat: „Die Wahrscheinlichkeit eines Brandes durch Batteriespeicher beträgt 0,0049 Prozent pro Jahr. Dies entspricht einer 50-mal niedrigeren Wahrscheinlichkeit als bei allgemeinen Hausbränden.“ Ihre Ergebnisse haben sie nun in der Studie Quantitative Fire Risk Assessment of Battery Home Storage Systems in Comparison to General House Fires in Germany and Other Battery Related Fires veröffentlicht.

Zur Einordnung der Brandwahrscheinlichkeit von 0,0049 Prozent haben die Forscher die Zahl auch mit anderen Haushaltsgeräten und Technologien wie Photovoltaik-Anlagen oder Elektrofahrzeugen verglichen. Photovoltaik-Anlagen haben mit 0,0014 Prozent pro Jahr ein noch geringes Risiko, Brände zu verursachen.