Entbürokratisierungspaket bringt unter anderem erleichterte Errichtung von PV-Anlagen bei Seilbahnen, was Energiewende beschleunigt & Tourismusstandort Österreich stärkt
Erst kürzlich hat eine Klimafonds-Studie zu den Potentialen erneuerbarer Energien in Österreich gezeigt: Das Land verfügt über umfangreiche Möglichkeiten, seine Energieversorgung nachhaltig umzubauen – und könnte bei konsequenter Umsetzung seine Klimaziele bis 2040 erreichen.
Besonders ins Auge fiel laut Studie das große Potential bei Photovoltaik, die bis 2040 einen Beitrag von bis zu 50 TWh pro Jahr leisten könnte. Auf einer Karte visualisiert, ist fast die gesamte Fläche Österreichs für die Gewinnung von Solarstrom geeignet – trotz aller geografischen Besonderheiten.
Da bis auf wenige Ausnahmen auch die Bergregionen laut Potentialkarte zum Ausbau der Erneuerbaren in Frage kommen, ist nur folgerichtig, dass künftig Photovoltaikanlagen im Bereich von Seilbahninfrastrukturen einfacher und ohne aufwendige Genehmigungsverfahren errichtet werden können. Damit wird es für Betreiber deutlich leichter, auf erneuerbare Energie zu setzen und ihre Anlagen für die Zukunft zu rüsten. Auch hier soll der Schwerpunkt auf der Nutzung bestehender Infrastrukturflächen – etwa bei Tal- und Bergstationen oder technischen Einrichtungen – also auf Gebäuden und bereits versiegelten Flächen liegen.