In Österreich kommt es zu einer Abschattung von rund 85 Prozent und einer PV-Erzeugungsreduktion von etwa 19 Megawatt.
Am Mittwoch, den 12. August 2026 wird es am frühen Abend in ganz Europa zu einer partiellen Sonnenfinsternis (engl. „Solar Eclipse“) kommen. Für die Stromerzeugung bedeutet die mit einer Sonnenfinsternis einhergehende Abschattung der Sonne eine Reduktion der Leistung aus Photovoltaikanlagen (PV). Aufgrund der geringen Größenordnung wird die bevorstehende partielle Sonnenfinsternis die Stromerzeugung Österreichs nur geringfügig tangieren – die Stromversorgung in Österreich ist gesichert.
Maximal 85-prozentige Verdunkelung in Österreich in den frühen Abendstunden
Da der Kernschatten („Totalitätszone“ mit 100 Prozent Abschattung) auf der Höhe von Spanien liegt, wird es in Kontinentaleuropa zu einer geringen Abschattung im mittleren Ausmaß von maximal 50 Prozent kommen. In Rumänien wird die Abschattung unter 10 Prozent liegen, in Österreich wird die Abschattung rund 85 Prozent betragen.
19 MW Leistungsreduktion aus Photovoltaikanlagen
Selbst unter Annahme des „Worst Case“-Szenarios (max. Gradienten, max. Leistungseinbruch) – klarer Himmel, max. Globalstrahlung, alle PV-Anlagen am Netz – wird eine Leistungsreduktion für ganz Österreich von maximal rund 19 MW erwartet. Die erwartete Leistung der PV-Erzeugung wäre 212 MW, aufgrund der partiellen Sonnenfinsternis wird mit einer Gesamtleistung in der Höhe von 193 MW gerechnet.
Bildquelle: Austrian Power Grid (APG)