Mehrwertsteuer-Aus alleine ist zu wenig: Es braucht noch vor dem Sommer die gesetzlichen Rahmenbedingungen und ein Ende der PV-Blockade in den Bundesländern.
Der umgehende Beschluss der noch ausstehenden Erneuerbaren-Gesetze, rasche Investitionen in die Netze und ein Ende der PV-Blockadehaltung der Bundesländer – das sind die zentralen Forderungen des Bundesverbands Photovoltaic Austria (PV Austria) für eine Fortsetzung der PV-Erfolgsstory in Österreich. Die Mehrwertsteuerbefreiung für Photovoltaikanlagen bis 35 Kilowatt-Peak sieht PV Austria als wichtigen Impuls. Im Rahmen einer Pressekonferenz heute Mittwoch, hat der PV-Branchenverband aber auch die Ergebnisse einer aktuellen Mitglieder-Befragung vorgestellt. Demnach sieht die PV-Branche in den fehlenden Netzzugängen die größte Herausforderung für den Ausbau – und das sowohl aktuell als auch auf Perspektive 2030.
„Mit dem Österreichischen Netzinfrastrukturplan ÖNIP wurden die PV-Ziele bis 2030 auf 21 Terawattstunden hochgeschraubt“, sagt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV Austria. „Das ist ambitioniert, kann sich aber ausgehen, wenn die Rahmenbedingungen passen.“
„Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz und das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz müssen jedenfalls noch in der aktuellen Legislaturperiode beschlossen werden“, fordert PV Austria Geschäftsführerin Vera Immitzer. „Damit wären endlich auch die Bundesländer in der Pflicht, beim PV-Ausbau etwas zu tun.“
Breite mediale Resonanz auf unsere Pressekonferenz zum Thema “21 Terawattstunden Photovoltaik bis 2023: Machbar oder Illusion?”! Hier finden Sie einen Auszug der Medienberichte vom 17./18.04.2024: